Fr, 17. November 2017

Nach wärmsten März

25.04.2017 14:23

April zu kalt und nass und dunkel

Ein paar Tage hat er noch, doch die werden die Bilanz eher nach unten als nach oben korrigieren: Der April war heuer zu nass, zu dunkel und zu kalt - gemessen am langjährigen Mittelwert. Diese triste Bilanz schmerzt nach dem wärmsten März aller Zeiten besonders. Und der Mai verspricht derzeit noch nicht viel Wonne.

50 Prozent mehr Niederschlag als "normal" haben die Wetterfrösche schon jetzt in Windischgarsten gemessen - und die kommenden nasskalten Tage werden noch ein paar Prozent draufschlagen. Im Niederschlag-Soll werden nur das Innviertel und der Zentralraum bleiben. Der April war aber nicht nur wesentlich zu nass, sondern auch zu finster: Mit bisher 129 Sonnenstunden war Waizenkirchen noch der sonnigste Ort in Oberösterreich, doch das sind auch hier 40 Prozent weniger Sonne als im langjährigen Mittel. Hier hat ebenfalls Windischgarsten das "Bummerl": Gleich 60 Prozent weniger Sonnenstrahlen als im Durchschnitt im April wurden hier aufgezeichnet.

Temperaturen zu kalt
Bei diesen Zahlen ist es kein Wunder, dass auch die Temperaturen dank Wintereinbruch in der zweiten Monatshälfte nicht berauschend waren: Es war zwischen 0,5 Grad (Freistadt, Linz) und 1 Grad (Salzkammergut) zu kalt: "Der April war insgesamt ein krasser Gegensatz zum März, der ja der mildeste seit den Aufzeichnungen war", kann Ubimet-Meteorologe Josef Lukas den Unmut vieler Oberösterreicher verstehen. Am allerwärmsten war es übrigens gleich am 1. April, als etwa in Weyer 24,4 Grad gemessen wurden. Danach ging’s nur noch bergab.

Mai startet feucht
Der Mai soll laut den derzeitigen Prognosen zwar milder, aber auch eher feucht starten, zum Leidwesen etwa der Eisverkäufer.

Jasmin Gaderer

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