Fr, 24. November 2017

100-km/h-Begrenzung

10.03.2017 16:41

Lärmbremse auf der Autobahn

Zur Verminderung der Lärmbelastung rund um den Wörthersee kämpfen Bürgermeister auf zwei Fronten. Nach der Debatte über die Hochleistungsbahn will man jetzt auch auf der Autobahn die Lärmbremse ziehen; etwa durch eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h zwischen Wernberg und Klagenfurt.

Um gegen die Lärmbelastung durch die Bahn und den geplanten Ausbau vorzugehen, haben sich die Gemeinden rund um den Wörthersee zusammengeschlossen. Der Pakt soll jetzt auch die Belastung auf der Autobahn reduzieren. "Bis jetzt hat jeder für sich gekämpft", sagt Pörtschachs Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz, die das Heft in die Hand nimmt.

Gemeinsam mit den Gemeindechefs von Schiefling, Maria Wörth, Velden, Techelsberg, Wernberg und Krumpendorf wird derzeit ein Schreiben an das Verkehrsministerium verfasst.

Geplant ist eine 100-km/h-Begrenzung zwischen Wernberg und Klagenfurt. Ein Vorhaben, das oft diskutiert wurde, aber immer wieder gescheitert ist. "Eine Umsetzung wäre am ehesten über das Immissionsschutz-Gesetz Luft (Anm. IG-L) möglich", erklärt Umweltreferent Rolf Holub. Das würde nicht nur den Lärm, sondern auch die Feinstaubbelastung im Klagenfurter Becken reduzieren. Der Zeitverlust auf der Strecke bei durchgehend 100 betrage nur 1,23 Minuten, heißt es.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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