Do, 23. November 2017

Heimlich geschieden

03.02.2017 12:24

User: Wäre Fendrich mit „Spatzi“ nicht passiert

Austropopper Rainhard Fendrich ist einer der berühmtesten österreichischen Musiker. Sein Leben, oft geprägt von Dramen und Skandalen, bewegt seit jeher die Leser von krone.at. Nach unserem Bericht über die heimliche Scheidung des "I Am From Austria"-Interpreten von seiner Ina Nadine Wagler schlagen deshalb auch die Wogen hoch. Neben vielen durchaus bösartigen Kommentaren finden unsere User aber auch Worte des Trostes und der Unterstützung für den Sänger.

Die Liebe zwischen Rainhard Fendrich und seiner Ehefrau Ina Nadine Wagler ist ja schon länger erloschen, vor Kurzem folgte auch die Scheidung, wie das Management des Ex-Paares am Freitag bestätigte. Demnach pflegen die beiden "seit Jahren ein freundschaftliches und elterliches Verhältnis", würden ihr Privatleben jedoch nicht weiter kommentieren. Die Nachricht über das Ehe-Aus von Fendrich, der in seinem Leben oft polarisierte, lässt freilich auch die krone.at-Gemeinschaft nicht kalt.

Schnell wird da die Verbindung zu der ebenfalls erst im letzten November vollzogenen Scheidung von Richard Lugner und seiner Cathy gezogen. "Heimliche Scheidung" - das wär mit 'Spatzi' nicht passiert", stellt schaefermix mit einem Augenzwinkern fest und spielt damit auf die medial doch sehr breitgetretene Lugner-Ehe samt deren Ende an.

User mmlmml hat kein Mitleid - mit Männern, die sich vor den Altar trauen: "Manche lernen's nie ...", scheint er nicht verwundert über die Nachricht. "Heiraten als Mann? Nein, danke!" Und auch patriotin4evr spricht wohl aus Erfahrung, wenn sie Fendrich rät: "Noch nie was von Ehevertrag gehört!? Erspart viel Ärger!!"

So manch einer kann die Aufregung um die Scheidung des Austro-Barden nicht verstehen. "Reini, das ist doch schon längst Routine. So eine Scheidung läuft doch schon ab wie ein Theaterstück bei der x-ten Aufführung, nichts Neues zu sehen", bleibt etwa Angsthase gelassen.

modus dagegen kann sich einen kleinen politischen Seitenhieb nicht verkneifen: "Ich würde mich auch von meinem Partner still und leise trennen, wenn er grün wählen würde. Das nennt man 'unüberbrückbare Differenzen in einer Beziehung'." Und auch leserin07 mahnt, man sollte nicht so hart mit Fendrich ins Gericht gehen: "Schade, dass er sich mit einer durchaus entbehrlichen Wahlempfehlung ins Out gestellt hat! Ich mag ihn dennoch! Er hat sehr gute Musik gemacht und war ein Idol seiner Zeit! Er sollte als Komponist und Interpret unsere heimlichen Hymne das bleiben, was er ist. Ein Österreicher! Einer von uns! Seine politische Meinung sollte seine Privatsache bleiben! Ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Erfolg! Er kann es brauchen!"

Immerhin: Piefke-NRW streut nicht nur Fendrich und Wagler Rosen, sondern auch den Österreichern, indem er schreibt: "Eigentlich ein hübsches Paar! Und auch generell muss ich immer wieder feststellen, dass Sie Österreicher ein überdurchschnittlich schönes Volk sind."

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