Mo, 23. April 2018

Mordversuch in Linz

13.11.2016 19:24

Lebensgefahr nach Stich in die Brust!

Wilde Szenen spielten sich am Samstagabend in Linz ab: Mindestens vier Schwarzafrikaner gerieten in einem Lokal in Streit, ein 26-jähriger Nigerianer drehte dabei komplett durch, zog ein Klappmesser und stach drei seiner Kontrahenten damit in Brust oder Bauch. Eines der Opfer erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen.

Der Streit entbrannte beim Verkauf von Suchtgift. Drogen wurden jedoch später keine bei den Beteiligten gefunden. Die Auseinandersetzung in einem fast ausschließlich von Afrikanern besuchten Lokal an der Wiener Straße in Linz wurde immer heftiger - Samstag um  21 Uhr eskalierte die Situation schließlich: Ein 26-jähriger Nigerianer zog ein Klappmesser und ging auf die anderen Männer los. Er versetzte einem 28-jährigen Ghanaer aus Linz einen Stich in den Unterbauch, rammte das Messer in die Oberkörper von zwei  Ghanaern (26, 28), die in Traun und Ansfelden leben.

Eines der Opfer schwebt in Lebensgefahr
Laut ersten Informationen sind die beiden Brüder oder Cousins. Der Ältere brach jedenfalls mit schwersten Brustverletzungen blutend zusammen - Lebensgefahr!
Der Täter flüchtete zu einer Tankstelle,  ging dort zwischen den Regalen herum und versteckte schließlich die Tatwaffe hinter Orangensaft-Tetra-Packs. "Zwei Minuten später kamen mehrere andere Afrikaner zur Tankstelle, die nach dem Mann suchten und ihn mit einer Holzplatte schlagen wollten. Wenig später war aber schon die  Polizei da", berichtet Tankstellen-Angestellte Sabrina Klaus.

Verdächtiger in U-Haft
Die Beamten nahmen den Asylwerber fest. Mithilfe der Bilder aus der Tankstellen-Überwachungskamera, die genau aufzeichnete, wo der Gewalttäter seine Waffe versteckt hatte, war auch die blutige Tatwaffe bald gefunden. Der Nigerianer, für den die Unschuldsvermutung gilt, sitzt nach dem Mordversuch in Linz in Untersuchungshaft, seine Opfer werden im UKH und im MedCampus III. versorgt.

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