Mo, 26. Februar 2018

Dritter Vorfall

27.07.2016 17:25

Laserattacke gegen AUA-Flugzeug

Austro Control, AUA, Flughafen-Security und Polizei stehen vor einem Rätsel: Zum dritten Mal wurden heuer mit einem grünen Laserstrahl Piloten beim Anflug auf Klagenfurt geblendet! Die Polizei ermittelt wegen Allgemeingefährdung, denn gerade in der Landephase könnte jede Irritation der Piloten mit einer Katastrophe enden.

"Drei Fälle in nur einem Jahr sind sehr auffällig", erklärt Markus Pohanka von der Austro Control, die in Österreich den Luftraum überwacht. Nach zwei Vorfällen Ende Jänner richtete Dienstagabend ein Unbekannter einen grünen Laserstrahl auf den Flug OS 929, der planmäßig um 21.30 Uhr am Flughafen in Klagenfurt landete. Der Pilot und der Co-Pilot der "Dash 8-400", einer zweimotorigen Turboprop-Maschine, bemerkten das Licht, das von der Cockpitscheibe gebrochen wurde.

"Per Funk informierte die Crew sofort den Tower über den Zwischenfall", schildert AUA-Sprecher Wilhelm Baldia den Vorfall: "Nach der Landung wurde die Laserattacke dann bei der Polizei angezeigt." Passiert ist zum Glück nichts, denn die Piloten trainieren regelmäßig solche Laserangriffs-Szenarien. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter auf einem erhöhten Punkt stehen muss, damit er direkt auf das Cockpit des Flugzeuges zielen kann. Baldia: "Das funktioniert auch nur beim Landeanflug."

Als Leuchtmittel kommt dabei fast nur eine Lasertaschenlampe in Frage, deren grüner Strahl bis zu acht Kilometer weit leuchtet. Wird man dabei erwischt, droht sogar eine Haftstrafe.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden