Pacult als „Gespenst“

Nur Lewandowski war schneller als „Magic Andy“!

Kärnten
25.04.2024 20:57

Im Frühjahr oft nur Ersatz – beim unglaublichen 4:3 über Salzburg feierte Austria Klagenfurts „Magic“ Andy Irving die Wiederauferstehung mit seinem ersten Profi-Hattrick. Der den Schotten in der Nacht kaum schlafen ließ – und das nach einer Leidenszeit. Der Matchball erhält einen Ehrenplatz – und Coach Pacult führte die Bullen wieder einmal vor. . .

Wir lieben Andy, ich gehe durchs Feuer für ihn, wir machen ab jetzt alles für ihn – er ist unser Held!“, ruft Austria Klagenfurts Kosmas Gkezos lachend nach dem Training durch die Katakomben der EM-Arena – all das während die „Krone“ den großen Protagonisten des furiosen 4:3-Sieges über Salzburg interviewte: Andy Irving.

Ekstase pur! Irving wurde gegen Salzburg von seinen Klagenfurt-Kollegen gefeiert. (Bild: F. Pessentheiner)
Ekstase pur! Irving wurde gegen Salzburg von seinen Klagenfurt-Kollegen gefeiert.

Und der 23-jährige Schotte hat all das Lob auch verdient: In der magischen Nacht von Klagenfurt hatte „Magic Andy“ mit seinem ersten Profi-Hattrick das Match fast im Alleingang von 0:2 auf 4:3 gestellt. Es war übrigens der zweitschnellste jemals geschossene Triplepack gegen Salzburg – in nur 22 Minuten! Lediglich ein gewisser Robert Lewandowski war schneller, machte für die Bayern 2022 (7:1) einen in nur elf Minuten!

Präsentiert der „Krone“ stolz den signierten „Hattrick-Ball“: Irving. (Bild: Claudio Trevisan)
Präsentiert der „Krone“ stolz den signierten „Hattrick-Ball“: Irving.

„Das beste Spiel meines Lebens!“
Den Spielball krallte sich Irving natürlich, ließ ihn von seinen Kollegen signieren. „Er kriegt einen Ehrenplatz neben dem TV! Das sind Erinnerungen für die Ewigkeit, werde ich nie vergessen“, strahlt Irving und betont: „Ich bin erst spät in der Nacht eingeschlafen, die Szenen waren ewig noch in meinem Kopf – es war das beste Spiel meines Lebens.“

Pacult legte sich mit dem Kameramann an! (Bild: f. pessentheiner)
Pacult legte sich mit dem Kameramann an!

An was Irving aber auch dachte: seine Leidenszeit! Denn Coach Peter Pacult hatte den lange formschwachen Spielmacher im Frühjahr (zurecht) auf die Bank verfrachtet, ihn auch öffentlich bei der Ehre gepackt („Er ist nicht mehr der Alte!“) – und baute ihn im Hintergrund auf. „Es war die härteste Zeit meiner Karriere! Ich war es ja gewöhnt, fix zu spielen. Pacult hat mir gezeigt, was ich falsch mache – ich habe ihm gehorcht.“

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„Es war die härteste Zeit meiner Karriere! Und auf die folgte das beste Spiel meines Lebens – mit meinem ersten Hattrick im Profibereich. Unglaublich!“

Andy Irving

In der Tat: In den vergangen vier Partien traf Andy fünfmal, dreimal davon vom Punkt – und steht nun bei acht Treffern, vier Assists.

„Transfer hat ihm mental zugesetzt“
„Sein künftiger Sommer-Transfer zu West Ham hat ihm mental zugesetzt“, sagt Pacult und betont: „Sonntag in Hartberg sind alle Augen auf ihn gerichtet – da muss er die Leistung bestätigen!“ Was Irving auch verspricht – er sagt: „Ich bin wieder zu 100 Prozent der alte Andy!“

Schreckgespenst Pacult
Erbärmlich war für diesen Hit wieder einmal die Kulisse – nur 3144 Fans kamen. Aber die sahen, wie Pacult die Bullen erneut vorgeführt hat: Vier Tore oder mehr in nur 45 Minuten – so viele hatte Salzburg seit dem Einstieg von Red Bull 2005 bis dahin nur ein Mal in der Liga kassiert: Von Rapid vor 16 Jahren beim 0:7. Mit Trainerfuchs Pacult an der Linie.

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