Do, 22. Februar 2018

"Dashcam"

08.04.2016 15:19

FP–Stadtrat fährt nun mit Kamera

"Der Fußgänger sprang mir vors Auto!" - Nach Meldungen über mehrere offenbar provozierte Unfälle von Migranten greifen immer mehr Autolenker zu "Dashcams". So auch Klagenfurts Stadtrat Wolfgang Germ. Die Unfallkameras zeichnen laufend das Geschehen vor dem Auto auf. "Im Fall des Falles habe ich so ein Beweismittel für meine Unschuld", meint der FP-Politiker.

Unter den Autolenkern in Klagenfurt sorgen die Vorfälle für Gesprächsstoff. Stadtrat Germ: "Auch einer Bekannten von mir ist so etwas schon passiert." Ein Unbekannter soll sich im Klagenfurter Stadtteil St. Ruprecht einfach vor das Auto geworfen haben. "Und er schrie um sein Leben, obwohl er vom Auto nicht einmal berührt worden war." "Autospringer" sind dabei kein Kärntner Phänomen, sondern weltweit bekannt. Polizisten vermuten, dass "Autospringer" von den Betroffenen Schmerzensgeld kassieren wollen.

Über das Internet war die Unfallkamera rasch bestellt und geliefert. Germ: "Knapp über 100 Euro habe ich gezahlt". Dafür gibt es eine unscheinbare Kamera, die hinter dem Innenspiegel befestigt wird und mittels Weitwinkelobjektiv das Straßengeschehen sowie die genaue GPS-Position aufnimmt.

Germ: "Rechtlich ist dies erlaubt, hat mir ein Bezirksrichter erklärt. Nur die Weitergabe des aufgezeichneten Materials ist verboten. Außerdem werden immer nur die letzten Fahrminuten gespeichert. " Dennoch: "Sollte mir wirklich jemand vor das Auto springen, würde ich das Video als Beweis vor Gericht vorlegen."

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