Di, 21. November 2017

Nach Brüssel-Terror

23.03.2016 17:46

Rom will mehr Soldaten auf die Straßen schicken

Rom will die Zahl der Soldaten aufstocken, die auf den Straßen der italienischen Hauptstadt für Sicherheit sorgen. Das betonte Roms Präfekt Franco Gabrielli nach den Anschlägen in Brüssel. "In keiner anderen italienischen Stadt sind so viele Sicherheitskräfte wie in Rom im Einsatz", kommentierte Gabrielli am Mittwoch.

Gabrielli versicherte, dass es keine konkrete Signale einer Anschlagsgefahr in Rom gebe. "Das bedeutet allerdings nicht, dass wir ruhig sein können. Wir müssen unser normales Leben weiterführen. Das ist der einzige Weg, um die Fundamentalisten zu besiegen", erklärte Gabrielli. In Rom waren die Sicherheitsvorkehrungen bereits zu Beginn des Heiligen Jahres im Dezember aufgestockt worden.

Regierungschef Matteo Renzi drängte auf die Einrichtung einer einheitlichen europäischen Struktur für Sicherheit und auf die Ergreifung von Anti-Terror-Maßnahmen. Er forderte zudem eine stärkere Zusammenarbeit zwischen europäischen Geheimdiensten. Stärkere Investitionen seien für die europäische Polizei Europol notwendig, urgierte Renzi.

Außerdem seien Investitionen in Kultur, Bildung und Entwicklung dringend erforderlich, um den islamischen Fundamentalismus im Herzen Europas zu bekämpfen, ist Renzi überzeugt. "Den Fundamentalismus besiegt man auch mit Kultur", lautet sein Slogan.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden