Sa, 16. Dezember 2017

61. Song Contest

18.02.2016 13:49

Neue Song-Contest-Regeln sollen Spannung steigern

Der Eurovision Song Contest soll spannender werden. Mit einer Neuregelung der Punktevergabe will die European Broadcasting Union verhindern, dass der Sieger lange vor Ende der Show feststeht. Deshalb werden künftig die Jury- und die Zuschauerstimmen aus einem Land getrennt gewertet - und präsentiert. Diese Variante hätte etwa den im Vorjahr unglücklichen Österreich-Kandidaten Makemakes geholfen.

Diese landeten schließlich bei den Jurys auf Platz 13 - und aufgrund der Kombination mit der schlechten Zuschauerwertung schließlich auf dem vorletzten Platz mit 0 Punkten. Bereits beim 61. Song Contest in Schweden Hauptstadt Stockholm (10. bis 14. Mai) sollen nun die beiden Wertungen getrennt ausgewiesen werden. Konkret werden wie bisher die jeweiligen Sprecher eines Landes die Punktevergabe der Jury vorstellen, die nach dem bisherigen Modus zwischen einem und zwölf Punkten vergeben.

Der daraus entstehenden Reihung der Länder werden dann die Publikumsstimmen aller Länder hinzugerechnet. Jedes Land vergibt mithin künftig 24 Punkte. Der Moderator verliest dazu die Publikumswertung - beginnend mit der niedrigsten für ein Lied. Mit den neuen Regeln soll garantiert werden, dass jenes Lied, das von den Zuschauern in einem Land am höchsten gereiht wird, auch tatsächlich 12 Punkte erhält. Überdies soll die Frage, welcher Song die ESC-Krone letztlich mit nach Hause nehmen darf, möglichst lange offen bleiben.

"Diese neue Variante, die Abstimmungsergebnisse vorzustellen, ist ein großer Schritt nach vorne, um eine bessere Show zu machen und einen spannenderen Wettbewerb", zeigte sich Jon Ola Sand als Executive Supervisor des ESC bei der European Broadcasting Union in einer Aussendung überzeugt. "Es geht darum, Fernsehzauber zu erschaffen", drückte sich Eurovision Song Contest Producer Christer Björkman blumiger aus.

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