Sa, 16. Dezember 2017

Futter zerstört:

30.07.2015 16:56

Heuer gibt’s weniger Gailtaler Almkäse

Hagelgeschosse so groß wie Tennisbälle haben einen Millionenschaden im Gailtal angerichtet und auch dazu geführt, dass die Produktion des köstlichen und einzigartigen Gailtaler Almkäses zurück geht! Denn der Hagel hat auch das Futter auf den Almen zerstört und die Bauern müssen bereits Heu aus dem Tal hinauf bringen.

"Der Hagel hat das komplette Futter auf der Alm zerstört", klagt Benjamin Martin, der Obmann der Agrar Gemeinschaft Treßdorfer Alm: "Wir müssen unsere Milchkühe mit Heu aus dem Tal füttern, dennoch ist die Milchleistung bereits zurück gegangen."

Doch die Milch wird – wie auf vielen Gailtaler Almen – auch auf der Treßdorfer Alm dringend benötigt. "Für die Almkäse-Produktion",erklärt Käser Arno Oberluggauer: „Im schlimmsten Fall können wir um ein Drittel weniger produzieren. Alles hängt vom Wetter in den kommenden Tagen ab, denn auf einer Höhe von 1600 Metern wächst das Gras nur bis Mitte August.

Wie hoch der Hagelschaden für die Almbauern ist, kann selbst Bauern-Präsident Hans Mößler nicht beziffern: "Zum Glück gibt’s im Tal heuer genug Futter, ich werde aber mit Agrarlandesrat Benger reden, ob es eine Möglichkeit für finanzielle Unterstützung gibt."

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