Mo, 11. Dezember 2017

"Visa-Sicherheit"

26.05.2011 15:13

Betrüger stellen Kunden via E-Mail "Kreditkarten-Falle"

Mit E-Mails in Zusammenhang mit "Visa-Sicherheit" sind derzeit Gauner auf Datenfang im Internet. In den Mails lesen Empfänger, bisher vorwiegend aus dem Burgenland und Niederösterreich, dass ihre Kreditkarte zum Schutz gesperrt wurde. Zur angeblichen Freischaltung werden die Betroffenen auf eine Internetseite gelockt. "Diese Nachrichten stammen nicht von uns", betont das Kreditkartenunternehmen Visa.

Als "Visa-Kundenservice" getarnt und mit entsprechend professionell verfassten E-Mails, sollen Empfänger in die Irre geführt werden. "Nach mehrmaliger Eingabe eines falschen Geheimcodes wurde aufgrund dieses nicht autorisierten Zugriffs auf Ihr Konto die Kreditkarte aus Sicherheitsgründen gesperrt." So oder so ähnlich steht es in den Schreiben, die auf dem ersten Blick durchaus glaubhaft wirken.

Konsumentenschützer warnen vor Falle
Um ihre vermeintlich deaktivierte Kreditkarte freischalten zu können, werden die Betroffenen aufgefordert, sich auf einer deutschen "Visa"-Internetseite anzumelden und "den Anweisungen zu folgen".

Eindringlich warnen die Konsumentenschützer nun vor der tückischen Falle. Nach Rücksprache mit Visa wurde bestätigt, dass das Kreditkartenunternehmen keine derartigen E-Mails versendet. Man könne nur erneut raten, keine Daten bekannt zu geben.

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