Fr, 23. Februar 2018

Tod in Eisenstadt

06.04.2011 11:51

Leiche des Wieners obduziert: Kein Fremdverschulden

Die Polizei hat ihre Untersuchung im Fall jenes 48-jährigen Wieners, der tot in seiner Wohnung in Eisenstadt gefunden worden war, abgeschlossen. "Fremdverschulden ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen", so Oberrat Karl Kilian von der Bundespolizeidirektion. Der Hausmeister hatte in der Nacht auf Dienstag die bereits verwesende Leiche des 48-Jährigen gefunden.

Laut dem Obduktionsergebnis sei der Mann in der Wohnung gestürzt und gestorben, hieß es am Mittwoch von der Bundespolizeidirektion Eisenstadt. Auch die bereits nach der Leichenbeschau bestehende Vermutung, dass der Mann ein Herz-Kreislauf-Versagen erlitten hatte, habe sich bestätigt. Man habe das Untersuchungsergebnis bereits der Staatsanwaltschaft Eisenstadt zur Kenntnis gebracht. Damit sei die Sache für die Polizei erledigt.

Toter war ledig und wollte alleine leben
Just am Tag, als er seine neue Bleibe in der Landeshauptstadt bezogen hatte, fand der gebürtige Wiener in Eisenstadt den Tod. Er war bereits seit drei Tagen tot, als seine Leiche entdeckt wurde. Ein Freund des Mannes hatte sich an den Hausmeister gewandt, nachdem er den 48-Jährigen länger nicht gesehen hatte. "Die Fäulnis hatte schon eingesetzt, als die Leiche gefunden wurde", erklärte Oberrat Karl Kilian von der Bundespolizeidirektion Eisenstadt am Dienstag gegenüber bgld.krone.at.

Als die Beamten die Wohnung betraten, lief noch der Fernseher, die Heizung war eingeschaltet. Der Mann hatte sich auch Essen bestellt. Reste davon seien noch in einer Box neben der Couch gestanden, hieß es von der Bundespolizeidirektion. Der Tote war ledig und wollte in der neuen Wohnung alleine leben - so ging er auch drei Tage lang niemandem ab.

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