Mi, 13. Dezember 2017

Lenker ohne "Deckel"

06.12.2010 12:27

Mit gestohlenem Auto des Chefs in Monolith gekracht

Den Führerschein besitzt er zwar nicht, dafür aber offenbar jede Menge Chuzpe: Ein 21-Jähriger soll, wie erst jetzt bekannt wurde, Ende November den Autoschlüssel seines Chefs gestohlen und mit dem Wagen seines Vorgesetzten eine Spritztour durch den Bezirk Amstetten gestartet haben. Als "Draufgabe" krachte der junge Mann mit dem Wagen auch noch gegen einen Preisankündigungs-Monolithen einer Tankstelle, worauf das Auto in Flammen aufging. Schaden: 40.000 Euro.

Der Pkw war in der Nähe einer Baustelle in Amstetten, auf der der 21-jährige Oberösterreicher arbeitete, abgestellt. Dort nahm der unverfrorene Arbeiter laut Polizei das Gefährt in Betrieb und brauste unbekümmert Richtung Blindenmarkt los.

Nach vier Kilometern krachte es
Die Spritztour dauerte allerdings keine vier Kilometer: Weil er zu schnell unterwegs war, schlitterte der Mann auf der schneebedeckten Fahrbahn bei einem Kreisverkehr in St. Georgen über die Verkehrsinsel - der Wagen hob ab, schoss über eine Böschung und wurde von dem Preisankündigungs-Monolithen der Tankstelle gestoppt. Der Motorraum ging sofort in Flammen auf.

Der Unfallverursacher hatte offensichtlich mehr Glück als Verstand: Er erlitt bei dem Crash lediglich ein Schnittwunde am linken Zeigefinger und konnte sich selbst aus dem Wrack befreien. Offenbar im Schock ließ er sich von einem vorbeifahrenden Autolenker nach Amstetten bringen, kehrte aber etwa eine halbe Stunde später wieder an den Unfallort zurück. Der brennende Wagen war in der Zwischenzeit vom Geschäftsführer der Tankstelle gelöscht worden.

Dem 21-Jährigen blüht eine Anzeige.

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