Di, 17. Oktober 2017

Zerstörungswut

08.11.2010 10:44

26-Jähriger zertrümmert eigene Wohnung

Für einen Menschenauflauf hat ein 26-Jähriger am Samstag im Bezirk Linz-Land gesorgt. Der Beschäftigungslose aus Leonding schlug die Möbel in seiner Wohnung kurz und klein, schrie herum und warf Flaschen aus dem Fenster. Anschließend randalierte er im Hausflur und lief der Polizei direkt in die Arme. Die Beamten brachten den offensichtlich verwirrten Mann in die Linzer Nervenklinik.

Der 26-Jährige hatte bereits im Laufe des Nachmittags seiner Zerstörungswut freien Lauf gelassen, bevor es einer Nachbarin am Abend dann doch zu laut wurde und sie die Polizei alarmierte. Der Mann habe nach Aussagen der Frau mehrere Stunden herumgeschrien und seine Möbel zerschlagen. Dabei habe sich sein aggressives Verhalten zunehmend gesteigert, bis er am Abend anfing, Flaschen aus dem Fenster zu werfen.

Beamte attackiert
Als die Beamten eintrafen, hatte sich bereits eine Menschenmenge vor dem Haus versammelt. Der 26-Jährige hatte seine Wohnung mittlerweile verlassen und randalierte offenbar im Hausflur weiter. Laut Polizei trat und schlug der Mann gegen die Lifttür. Der Fahrstuhl fuhr schließlich nach unten, als sich die Tür im Erdgeschoß öffnete, stürmte der 26-Jährige heraus und rannte direkt auf die Beamten zu. Er sei äußerst aggressiv gewesen und habe auf die Polizisten eingeschlagen.

Samurai-Schwert sichergestellt
Sie versuchten den Mann festzuhalten und zu beruhigen, er wehrte sich aber derart, dass es zu einem Gerangel kam. Schließlich gelang es, dem 26-Jährigen Handschellen anzulegen. Er wurde mithilfe des Roten Kreuzes ins Wagner-Jauregg-Krankenhaus gebracht.

Die Polizei ging anschließend in die Wohnung, um sich das Ausmaß der Zerstörung anzusehen. Einige Möbel waren komplett zerstört, außerdem wurde ein Samurai-Schwert sichergestellt, da gegen den Mann ein Waffenverbot besteht.

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