Sa, 18. November 2017

Wohnungsbrand

11.04.2010 11:59

54-Jähriger konnte sich nicht mehr aus dem Feuer retten

Ein 54-Jähriger ist am Sonntag bei einem Wohnungsbrand im Bezirk Urfahr-Umgebung gestorben. In einem dreistöckigen Wohnhaus in Steyregg war gegen 7 Uhr in einer Mietwohnung ein Feuer ausgebrochen. Ein Nachbar erlitt bei einem Rettungsversuch eine Rauchgasvergiftung.

Der Brand war im zweiten Stock des Hauses ausgebrochen. Eine vorbeifahrende Autolenkerin sah das Feuer und alarmierte sofort die Polizei. Als diese eintraf, schlugen bereits die Flammen aus den Fenstern. Der 54-Jährige konnte sich nicht mehr selbst retten. Ein Nachbar versuchte zwar, den Mann aus dem Haus zu holen, doch es gelang ihm nicht. Er erlitt bei dem Versuch eine Rauchgasvergiftung.

Leblos im Bad gefunden
Sofort wurden sieben Atemschutztrupps in das Gebäude geschickt, die den vermissten 54-Jährigen suchen sollten. In dem dichten Qualm durchkämmten sie jede Wohnung, bis sie den Mann leblos im Bad seiner Wohnung fanden.

Der 54-Jährige war als starker Raucher bekannt und dürfte das Feuer noch selbst bemerkt haben. Wegen der starken Rauch- und Qualmentwicklung schaffte er den Weg ins Freie nicht mehr. Außerdem benötigte er aufgrund einer Lungenerkrankung ein mobiles Sauerstoffgerät und war dadurch auch in seiner Mobilität eingeschränkt.

Kein Fremdverschulden
Rund 120 Feuerwehrmänner waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. Die genaue Brandursache wird jetzt durch Beamte des Landeskriminalamts in Zusammenarbeit mit dem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle genau ermittelt. Fremdverschulden wird jedoch ausgeschlossen.

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