Fr, 17. November 2017

846.000 Euro Schaden

05.02.2010 09:23

Moldawische Einbrecherbande verübt 180 Coups

Ein riesiger Schlag gegen die organisierte Kriminalität aus dem Osten ist der Polizei gelungen. Nach umfangreichen Ermittlungen ging eine moldawische mutmaßliche Einbrecher-Bande ins Netz, die für insgesamt 180 Coups in Oberösterreich und vier anderen Bundesländern verantwortlich sein soll. Im Visier der siebenköpfigen Tätergruppe: Feuerwehrhäuser, Schulen, Kindergärten, Ämter und Vereinslokale.

Seit mehr als zwei Jahren soll die Bande schon ihr Unwesen getrieben haben. Ob in Ober- oder Niederösterreich, der Steiermark, im Burgenland, in Wien – die Spuren der Kriminellen tauchten immer wieder auf. "Und unsere Kameraden sind dann auf den Schäden sitzen geblieben", ärgert sich ein Landesfeuerwehrkommandant.

Gestohlen wurde bei den insgesamt 180 Coups alles, was nicht niet- und nagelfest war: Die Täter plünderten Tresore und Firmenkassen oder ließen hochwertige Geräte sowie Computer oder Notebooks mitgehen, die sie dann für den Schwarzmarkt-Verkauf in die Heimat schickten.

Ein Verdächtiger noch flüchtig
Entdeckten sie an den Tatorten auch noch Fahrzeugschlüssel, war der nächste Flucht- bzw. Transportwagen gesichert. Insgesamt 26 Autos und Lkw sollen von der Bande im Zuge ihrer Einbruchstouren gestohlen worden sein – 22 davon ließen die Kriminellen auf abgelegenen Straßen und Parkplätzen schließlich wieder zurück. Gesamtschaden: rund 846.000 Euro. Sechs verdächtige Moldawier (21 bis 40 Jahre) wurden verhaftet, einem Täter gelang die Flucht.

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