So, 22. April 2018

LH Thomas Stelzer:

01.04.2018 10:56

Mehr „Oberösterreich“ in den Landes-Kochtöpfen

LH Thomas Stelzer (ÖVP) will in den Küchen und Kantinen des Landes Oberösterreich mehr regionale Lebensmittel sehen. Geplant ist, bei der Ausschreibung von Lebensmitteleinkäufen Kriterien wie Regionalität, Frische oder Nachhaltigkeit stärker zum Durchbruch zu verhelfen.

Im Oö. Vergabegesetz, das das Land und die Gemeinden bindet, gilt beim Zuschlag ohnehin schon das Bestbieterprinzip. Ansetzen muss man daher vorab bei den Ausschreibungen, wo Stelzer im Fall der Lebensmittel Kriterien wie Regionalität, Frische und Nachhaltigkeit stärker berücksichtigt wissen will. Alleine in der Betriebsküche im Landesdienstleistungszentrum in Linz werden rund 380.000 Essen im Jahr aufgetischt.

Gegensteuern gegen ausländische Produkte
Stelzer: „Wir wollen dem Trend entgegenwirken, dass aufgrund der Preisentwicklung am internationalen Markt immer mehr ausländische Produkte in den heimischen Küchen landen. Wo wir gegensteuern können, wollen wir das auch rasch umsetzen.“ Denn, wie der LH sagt: „Unsere Landwirtschaft schafft Arbeitsplätze und liefert gesunde, regionale Lebensmittel auf unsere Teller.“

26 Prozent Bio-Anteil in Landesküchen
Aktuell liegt der Kostenanteil von Bioprodukten durchschnittlich bei knapp 26 % in den Landesküchen, also in Berufsschulen, Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschulen, Landespflege- & Betreuungszentren, Landeskinderheimen, Landesjugendheimen und Betriebsküchen.

Konzept im Frühsommer erwartet
Eine Arbeitsgruppe arbeitet beim Land Oberösterreich bereits an einem Konzept zur Umsetzung der Herkunftskennzeichnung und des Bestbieterprinzips. Im Frühsommer soll das Konzept am Tisch liegen.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

 krone.at
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