Di, 12. Dezember 2017

War es Rache?

30.09.2009 07:52

Haus von Gerichtsvollzieher niedergebrannt

Hoffentlich war’s kein Feuerteufel! Aus ungeklärter Ursache ist in Kollerschlag im Bezirk Rohrbach am Anwesen eines Gerichtsvollziehers dessen Wirtschaftstrakt in Brand geraten. Der Mühlviertler schlug selbst Alarm. Als die erste Feuerwehr sechs Minuten später eintraf, stand der Stadl bereits in Vollbrand, nur das Wohnhaus konnte gerettet werden. Kriminalisten versuchen nun, das Rätsel zu lösen.

Das Feuer war kurz nach 22 Uhr in dem Wirtschaftstrakt ausgebrochen. Insgesamt sieben Feuerwehren rückten mit 130 Helfern an, konnten aber nur noch das benachbarte Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen beschützen.

Der Stadel, in dem sich mehrere Maschinen und Geräte befanden, brannte nieder. Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung wurde vor mehreren Jahren eingestellt, deshalb befanden sich auch keine Tiere mehr in dem Stall.

Polizei schließt Attentat nicht aus
Hausbesitzer Ernst W. hatte den Brandausbruch selbst bemerkt und Alarm geschlagen. Er war zwanzig Jahre lang Gerichtsvollzieher und ist einer der beiden Geschäftsführer eines Rohrbacher Inkassobüros. Laut Polizei ist ein heimtückisches Brandattentat nicht auszuschließen.

Ob der Mühlviertler Unternehmer aber wirklich Opfer eines Anschlags geworden ist oder ein banaler technischer Defekt das Feuer ausgelöst hatte, können nur die Brandsachverständigen klären. Und diese Experten müssen noch zuwarten, bis die Stadel-Ruine betretbar ist.

von Christoph Gantner, „OÖ-Krone“

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