Mi, 13. Dezember 2017

Knapp überlebt

23.09.2009 09:16

Feuerwehrmädchen überlebt Genickbruch

Ihr Leben hing nur noch an einem seidenen Faden – doch dank der Kunst der Ärzte im Linzer AKH hat Kerstin Zehetner (18) aus St. Marien einen Genickbruch überlebt, sie kommt auch ohne Lähmung davon! Das Feuerwehrmädchen war am Weg zu einem Einsatz mit dem Auto verunglückt. 15 Tage lang lag Kerstin im künstlichen Tiefschlaf und muss nun langsam ins Leben zurückfinden.

„Wir sind sehr optimistisch, dass Kerstin wieder ganz gesund wird“, sagt Oberarzt Milan Vosko von der neurologischen Intensivstation. Das 18-jährige Feuerwehrmädchen hat nur knapp überlebt, denn Kerstin war beim Unfall aus dem Auto geschleudert worden, hatte einen Genickbruch, ein Schädel-Hirn-Trauma und einen Oberarmbruch erlitten. Der zweite Wirbel war kaputt, es bestand das extrem hohe Risiko einer Querschnittlähmung und eines Schlaganfalls.

Während Kerstin im Tiefschlaf lag, wurde sie vom Chirurgen Harald Stöcher zwei Mal unter höchster Anspannung operiert. Sie bekam eine Platte unter dem Unterkiefer eingesetzt, von hinten wurden der erste und dritte Genickwirbel mit einem Schraubenstabsystem miteinander verbunden. Im rechten Oberarm steckt nun ein neun Zentimeter langer Nagel, die Sonde am Kopf wurde bereits entfernt.

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