Di, 21. November 2017

Gasalarm

13.08.2009 10:44

Großeinsatz an Eisbahn in Wels

Ein Großaufgebot von Einsatzkräften hat ein Ammoniak-Austritt bei der Kunsteisbahn in Rosenau in Wels in der Nacht auf Donnerstag ausgelöst, wie die Feuerwehr berichtete. Das Leck konnte abgedichtet werden. Gefahr für Mensch und Umwelt bestand nicht.

Das Leck entstand im Technikraum des Gebäudes, das evakuiert werden musste. Die Exekutive sperrte das Areal ab. Die Anrainer wurden aufgefordert, die Fenster für die Dauer des Einsatzes geschlossen zu halten. Wegen der Dunkelheit musste eine groß angelegte Beleuchtung des Einsatzortes aufgebaut werden.

Die Feuerwehr sprühte einen Wasservorhang über das Gebäude, mit dem aus dem Gebäude austretendes Ammoniak sofort gebunden werden sollte. Für die Einsatzkräfte wurde eine Dekontaminationseinheit eingerichtet. Drei Trupps rückten mit schweren Atemschutz und Chemikalienschutzanzügen in das Gebäude vor. Sie konnten das Leck provisorisch abdichten.

Nach knapp vier Stunden konnte Entwarnung gegeben werden. Nachdem sichergestellt war, dass keine weitere Gefährdung mehr bestand, wurde die Einsatzstelle an das Fachpersonal übergeben. Warum es zu dem Schadstoffaustritt gekommen ist, stand am Donnerstagvormittag noch nicht fest.

Die Freiwillige Feuerwehr ist mit zehn Fahrzeugen und 36 Mann, das Rote Kreuz mit einem Notarzt-Team ausgerückt. Dazu waren noch die Polizei, das Fachpersonal und die Rufbereitschaft des Magistrates der Stadt Wels an dem Einsatz beteiligt.

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