Sa, 18. November 2017

Vergeblicher Einsatz

12.01.2009 08:32

Tierdrama auf teils zugefrorener Donau

Dauertieftemperaturen zwischen minus 10 und minus 15 Grad haben nun bei Aschach die Donau bereits teilweise zufrieren lassen, was zu einem Tierdrama geführt hat: Ein Reh brach durch die Eisdecke, konnte trotz eines sofortigen Feuerwehreinsatzes nicht mehr gerettet werden. Kleinere Flüsse wie Pram oder Rodl sind bereits zu.

"Reh schwimmt in der Donau", wurde die Alkovener Feuerwehr alarmiert. Als die Helfer mit dem Schlauchboot zum Ufer kamen, staunten sie nicht schlecht: Die Donau war bereits zugefroren. Allerdings trägt die Eisschicht noch nicht. Deshalb war das Reh eingebrochen.

Eisbrecherfahrt
Bei den Feuerwehrleuten machte sich der oft kritisierte Kiel des Schlauchbootes bezahlt: Er fungierte in der dünnen Eisdecke wie ein Eisbrecher. Als die Helfer aber das Bambi erreichten, war es zu spät: Es war in der Zwischenzeit in der Donau ertrunken.

Vorsicht bei kleineren Flüssen
Auch auf den kleineren Flüssen und Bächen, die teilweise schon dick zugefroren sind, sollten Eisläufer und Eisstockschützen aufpassen: Strömungen unterm Eis können manche Stellen gefährlich dünn werden lassen! Also lieber auf zugefrorene Baggerseen ausweichen.

Eiskalt gehts weiter
Es geht eiskalt und vor allem in den Bergen sonnig weiter: Gut für 40 Ballonfahrerteams, die seit Samstag bei der 12. Dachstein-Trophy unterwegs sind.

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