So, 22. Oktober 2017

Trotz Troubles

12.12.2008 12:46

AEC eröffnet mit großem Fest und freiem Eintritt

Das um knapp 30 Mio. Euro erweiterte Ars Electronica Center (AEC) in Linz eröffnet mit einem dreitägigen "Fest für alle und nicht nur einen kleinen Zirkel". Das kündigte der künstlerische Leiter Gerfried Stocker in einem Pressegespräch mit Kulturreferent Vizebürgermeister Erich Watzl (V) am Freitag und damit einen Tag, nachdem über finanzielle Nöte diskutiert worden war, an. Am 2. Jänner öffnet das neue Haus erstmals seine Pforten, die Freifläche des AEC wird bereits im Zuge der "Raketensinfonie", die zu Silvester den Startschuss zum Kulturhauptstadtjahr 2009 gibt, genutzt.

Ein aus rund 600 Personen bestehender Chor wird auf dem sogenannten Main Deck Platz finden, berichtete Watzl. Noch in der Nacht werde die für die Darbietung nötige Bühne wieder abgebaut, um den vollen Blick auf das neue AEC zu gewährleisten. Die Freifläche soll dadurch von Anfang an eine Prägung erhalten, erklärte Stocker. Sie biete sich als idealer Platz für die Öffentlichkeit und Veranstaltungen aller Art an.

Ungewohntes zur Eröffnung
Ungewohnte Klänge, dann ein Trommelwirbel und schließlich ein Nebelhorn werden über den AEC-Platz hallen, wenn das umgebaute "Museum der Zukunft" am 2. Jänner um 11 Uhr offiziell seine Pforten öffnet. In der Folge können die Besucher das neue Gebäude bei freiem Eintritt ausgiebig erkunden. Im Mittelpunkt des Wochenendes stehen Roboter aller Art, internationale Protagonisten geben einen Einblick in ihr Schaffen. Die Medienkünstler von art+com in Berlin, die 1994 u.a. "Terravision", einen Vorläufer von Google Earth erschaffen haben, zeigen in einer Ausstellung eine Retrospektive ihrer Arbeit in den vergangenen 20 Jahren.

Performances in der Kälte
Für das abendliche Begleitprogramm kündigte Stocker "Performances im Halbstundentakt" an. Wegen des zu erwartenden Andrangs werde auch der Vorplatz "atmosphärisch" gestaltet. Besucher, die im Freien ausharren müssen, erwartet ein besonderes Schauspiel: Künstler werden unterschiedlichste Bilder auf die von 40.000 Leuchtdioden erhellte Glashülle zaubern. Auf der Fassade ist außerdem ein "interplanetarischer Kalender", angelehnt an den Astronomen Johannes Kepler, als Ganzjahresprogramm angedacht.

Auch dienstags geöffnet
Im Gebäudeinneren werden neben einer Dauerausstellung in unregelmäßigen Abständen wechselnde Schauen zu sehen sein. Im Kulturhauptstadtjahr ist das AEC zusätzlich dienstags geöffnet. Stocker will zudem an Donnerstagen mit erweiterten Besuchszeiten eine Abendschiene etablieren.

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