Mo, 28. Mai 2018

Nicht bin Laden...

13.10.2008 10:21

Briefwähler können für "Osama" stimmen

Auf Hunderten Stimmzetteln im US-Staat New York hat sich ein peinlicher Druckfehler eingeschlichen: Die Briefwähler können sich demzufolge zwischen den Kandidaten "Barack Osama" und John McCain entscheiden. Der blamable Schreibfehler macht den demokratischen Kandidaten Obama ausgerechnet zum Namensvetter von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden.

Die Wahlkommission des Bezirks Rensselaer entschuldigte sich und sprach von einem "unglücklichen und peinlichen Missgeschick". Nur rund 300 Briefwähler hätten die betreffenden Unterlagen erhalten, hieß es am Freitag. Die restlichen Stimmzettel wurden bereits vernichtet und neue Unterlagen versandt. Trotz des Druckfehlers behalten die "Osama"-Stimmen bei der Wahl ihre Gültigkeit.

Ein Sprecher Obamas erklärte, das Wahlkampfteam sei froh, dass die Verantwortlichen den Fehler korrigieren. "Wir gehen davon aus, dass so etwas nicht wieder passieren wird", sagte Blake Zeff.

Obama baut Vorsprung vor McCain aus
Unterdessen hat Obama den Vorsprung auf seinen republikanischen Kontrahenten John McCain einer Umfrage zufolge von vier auf sechs Punkte ausgebaut. Nach der am Sonntag veröffentlichten Reuters/C-Span/Zogby-Umfrage führt Obama mit 49 Prozent vor McCain mit 43 Prozent. Vor allem bei unabhängigen Wählern baute Obama gut drei Wochen vor der Wahl am 4. November seinen Vorsprung aus.

Wie Meinungsforscher John Zogby sagte, schafft es McCain gerade in der derzeitigen Finanzkrise nicht, einen Draht zu vielen Wählern aufzubauen. Auch gezielte Angriffe gegen Obama schlugen fehl. "Die negative Kampagne funktioniert nicht", sagte Zogby. Obama gewinne sogar bei traditionell republikanisch wählenden Gruppen Zustimmung.

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