Mo, 20. November 2017

Selbstanzeige

05.09.2008 16:28

Mutter stirbt bei Geburt - Staatsanwalt ermittelt

Die Wahrscheinlichkeit liegt unter vier Todesfällen je 100.000 Geburten, ist der ärztliche Leiter des Gmundner Krankenhauses, Primar Dr. Johann Ecker, erschüttert: Unmittelbar nach der Geburt ihres vierten Kindes starb in seinem Spital eine 42-jährige Mutter an Komplikationen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Die Ehefrau hat bereits drei Kinder (alle unter zehn Jahre alt), als sie vergangenen Dienstag Vormittag im Gmundner Landeskrankenhaus ihr viertes Kind, einen Buben, zur Welt brachte. Kurz nach der Geburt traten bei den Nachkontrollen Kreislaufinstabilitäten auf  als Ursache wurden dann innere Blutungen durch einen Gebärmutterriss festgestellt. Trotz Notoperation ist die Patientin am Abend verstorben, erklärt Primar Ecker die Tragödie.

Weil ein derartiger Todesfall extrem selten ist, erstattete das Spital Selbstanzeige. Das Neugeborene, das seine Mutter nie kennen lernen wird, wurde in die Kinderabteilung des Vöcklabrucker Spitals überstellt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden