So, 19. November 2017

Radler-Leiden

28.08.2008 17:20

Stadt behebt Probleme für Radfahrer

Viele Defizite stellte eine Untersuchung der Uni Wien dem Linzer Radwegenetz aus. Nun reagiert die Stadt mit einem Maßnahmenkatalog von 32 Punkten gegen die Leiden der Radler. Priorität dabei: Sicherheit!

Ab sofort wird Fahrbahnschäden oder schlecht gekennzeichneten Radwegen der Kampf angesagt. 270 Abschnitte mit insgesamt 56 Kilometern Streckenlänge hat das Institut für Verkehrswesen, wie berichtet, auf Defizite untersucht. Endlich eine Grundlage, um die Leiden der Radfahrer gezielt zu lindern.

"Die kurzfristigen Maßnahmen werden derzeit umgesetzt", berichtet Rainer Doppelmair, Radfahrbeauftragter von Linz. 32 Punkte umfasst die Liste mit mangelhaften Stellen, die nun saniert oder umgebaut werden. Dabei geht es vor allem um die Kennzeichnung durch Piktogramme und Bodenmarkierungen und Behebung von Fahrbahnschäden.

Gravierende Defizite wurden etwa am Radweg Ramsauerstraße aufgezeigt. Neben Autos blockierten Schlaglöcher und Bumwurzeln den Radverkehr. Der komplette Belag wurde erneuert.

Der neue Rad-Experte
Radlfahren ist in und out zugleich: Während Touristen und Sportler mit Wadlkraft durchs Land sausen, geht gleichzeitig der Anteil der Alltagspedalritter langsam, aber stetig zurück. Landesrat Rudi Anschober und LH-Vize Franz Hiesl wollen gegensteuern. Mit 1. Oktober beginnt Christian Hummer seinen Job als Radfahrbeauftragter des Landes. Er soll ein Landesradverkehrskonzept erarbeiten. Der Mann scheint wie gemacht für die Aufgbe: Er strampelt täglich mit dem Radl 25 Kilometer von Feldkirchen an der Donau nach Linz

Sie sind ja selbst mit Leib und Seele Radler.
Ja, ich bin Obmann des Radsportclubs Bad Mühllacken, fahre mit einem Anhänger am Radl sogar einkaufen. Mir ist wichtig, dass ich nicht als Spinner gelte, sondern, dass die Leute sehen, so etwas ist normal.

Wie viele Kilometer legen Sie pro Jahr am Rad zurück?
 Zwischen 3000 und 6000 Kilometer  aber ich bin kein Supersportler. Seit wir beim Land Duschen haben, radle ich zur Arbeit, bin dabei teilweise schneller als der Postbus und absolviere mein Trainingspensum. 

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