Mo, 23. Oktober 2017

Bursch wollte heim

02.08.2008 21:24

Flucht aus Spital mit 4,3 Promille im Blut

Eine ordentliche Fahne muss ein junger Mann gehabt haben, als er dem Taxifahrer den Weg von Ried/I. heim zu sich nach St. Martin/I. erklärte: Er war zuvor mit satten 4,3 Promille – einer lebensgefährlichen Alkoholvergiftung – ins Spital eingeliefert worden. Von dort floh er aber und wurde im Elternhaus gefunden.
Alarmiert war das Rieder Krankenhauspersonal, als es feststellte, dass der 19-jährige Manuel aus dem Spital geflohen war. Der Bursch war zuvor mit unglaublichen 4,3 Promille eingeliefert worden: „So eine Alkoholvergiftung kann lebensbedrohlich sein“, bestätigt Friedrich Renner, Leiter der Internen Abteilung. Deshalb verständigte das Krankenhaus die Polizei.


Doch der junge Mann schaffte es, ein Taxi zu holen, sich zum Elternhaus nach St. Martin/I. chauffieren zu lassen und laut Taxifahrer halbwegs gerade zum Haus zu gehen. Am Morgen fand ihn die Polizei dort heil vor. Was er getrunken hat, ist noch nicht bekannt.



„Nicht ansprechbare Betrunkene ins Spital!“

Mit Alkoholvergiftungen wie der des jungen Innviertlers ist nicht zu spaßen, weiß Friedrich Renner, Leiter der Internen Abteilung im Rieder Spital.

4,3 Promille  was muss man da trinken?

Das kommt immer auf den Körper an, aber es muss nicht zwingend Hochprozentiges sein. Das kann durchaus auch Bier oder Wein verursachen.

Welche Gefahren bestehen bei so einer Vergiftung?

Herzrhythmus-Störungen, Atemdepression und das Ersticken an Erbrochenem. Deshalb ist es wichtig, dass man nicht mehr ansprechbare Betrunkene auf die Seite legt – und dann gehören sie ins Spital!


Symbolbild: Christof Birbaumer
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