Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem LED-Taschenlampe Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • LED steht für “lichtemittierende Diode” und bezeichnet Leuchten, die besonders energieeffizient sind und sich durch eine lange Lebenszeit auszeichnen.
  • Werden Sie Ihre LED-Taschenlampe hauptsächlich draußen nutzen, empfehlen wir Ihnen, auf eine hochwertige Verarbeitung und robuste Materialen zu achten. Auch die Leuchtdauer kann entscheidend sein, wenn Sie die Lampe z.B. mit auf Wandertouren nehmen.
  • Taschenlampen mit farbigen LEDs sind für spezielle Anwendungen gedacht: rote LEDs zur besseren Nachtsicht, blaue LEDs für die Spurenerkennung und grüne zur Beobachtung von Tieren.

led-taschenlampe-test

LED-Taschenlampen sind eine große Hilfe im Alltag. Wenn unser Auge in der Dunkelheit Schwierigkeiten hat, die Umgebung zu erkennen, springt die Lampe ein. Egal ob auf Wanderschaft, beim Campen oder im Hausgebrauch: Eine Taschenlampe griffbereit zu haben, schadet nie.

Besonders beliebt sind LED-Taschenlampen in Österreich, weil sie durch ihre große Leuchtkraft und ein langes Durchhaltevermögen glänzen. Welche Aspekte Sie weiterhin beim Kaufen der besten LED-Taschenlampe beachten sollten, erfahren Sie in der Kaufberatung unseres LED-Taschenlampen-Vergleichs 2021.

1. Vorzüge einer LED-Taschenlampe

mini-led-taschenlampeIn erster Linie sind LED-Lampen besonders umweltfreundlich: Sie halten lange durch und müssen somit weniger oft repariert oder ersetzt werden. Des Weiteren benötigen sie weniger Strom als Glühlampen, wodurch Sie Batterien einsparen.

Geschützt werden die empfindlichen Bauteile häufig durch ein Aluminium-Gehäuse. Dieses federt nicht nur den Aufprall ein wenig ab, sondern bewahrt auch vor Kratzern und Witterungseinflüssen. Gleichzeitig bleibt die Lampe recht leicht, da Aluminium kein schweres Gehäusematerial ist.

Hier haben wir für Sie nochmal kompakt die Vor- und Nachteile einer LED-Taschenlampe gegenüber einer Lampe mit Glühwendel aufgelistet:

    Vorteile
  • besonders langlebig: überdauern bis zu 100.000 Stunden
  • besonders stromsparend: Akkus halten bis zu sechs Mal länger durch
  • hohe Leuchtkraft: strahlen bis zu vier Mal heller und weiter
  • verschiedene LED-Farben: ermöglichen ideale Lichtverhältnisse für unterschiedliche Einsatzgebiete
    Nachteile
  • Preis: Anschaffungspreis recht hoch
  • Langlebigkeit: einige Lampen verlieren rasch an Leuchtstärke

2. Es gibt nicht nur Taschenlampen mit weißen LEDs

Wie andere Taschenlampen auch, gibt es LED-Taschenlampen in Österreich in unterschiedlichen Arten und Größen. Neben der “normalen” Ausführung lassen sich vom Typ her noch zwei weitere Sorten abgrenzen:

  • Mini-Taschenlampe: Das kleine Format der Lampen passt z.B. gut in die Handtasche, falls man auf dem Nachhauseweg durch ein unbeleuchtetes Waldstück gehen muss. Einige Exemplare werden auch als Set verkauft, mit dem Sie die Lampe zu einer Stirnlampe umfunktionieren können.
  • Stabtaschenlampe: Die populärste Stabtaschenlampe kommt aus den USA. Die Mag-Lite ist besonders schwer und zeichnet sich durch ihren langen Griff aus. Stabtaschenlampen besitzen eine besonders große Leuchtkraft und Leuchtweite. Durch das hohe Gewicht der Lampe sind diese zwar nicht für Wanderungen oder Ähnliches geeignet, werden aber von Polizei-Beamten und Security-Personal geschätzt, da sie sehr robust sind.

Nicht alle Lampen leuchten weiß! Es gibt auch LEDs mit unterschiedlichen Farben. Diese ermöglichen in bestimmten Fällen eine bessere oder angenehmere Sicht als weiße Lampen:

Farbe

Einsatzgebiet

Grün Angeln, Beobachtung von Wild
Rot Wandern und Lesen bei Dunkelheit, mit einem angenehmeren Gefühl für die Augen, als mit grellem, weißen Licht
Blau Jagen, Spurenerkennung

3. Kaufkriterien: Worauf Sie achten sollten

Im folgenden Kapitel haben wir für Sie zusammengestellt, welche Kategorien Sie beim Kauf einer LED-Taschenlampe einbeziehen sollten:

3.1. Reichweite und Leuchtdauer

Je nach Anwendungszweck entscheidet sich, welche Reichweite Ihr persönlicher LED-Taschenlampen-Testsieger mindestens haben sollte. Benötigen Sie die Lampe nur zum Gassi gehen oder zum Campen, reicht eine kurze Reichweite von ca. 50 Metern. Brauchen Sie die Lampe aber aus beruflichen Gründen, zum Beispiel, um große Flächen abzusuchen, ist es sinnvoll, eine Reichweite von beispielsweise 400 Metern zu wählen.

Entdeckung der Leuchtkraft

Schon 1907 beginnt die Geschichte der LED: Der Engländer Henry Round stellt fest, dass anorganische Stoffe unter elektrischer Spannung zu leuchten beginnen. Da sich Bound allerdings zu dieser Zeit darauf konzentrierte, ein neues Funkortungsverfahren zu konstruieren, geriet die Entdeckung bis 1921 wieder in Vergessenheit.

Grundsätzlich lässt sich zur Leuchtdauer sagen: Je größer desto besser.

Denn dann müssen Sie seltener die Batterie wechseln und ersparen sich so Aufwand. Doch vor allem sollten Sie danach gehen, inwiefern Sie das LED-Leuchtmittel einsetzen: Sind Sie beispielsweise mehrere Tage in den Bergen unterwegs, macht es Sinn, eine hohe Dauer zu wählen, um keine Batterien mitnehmen zu müssen. Benötigen Sie die Lampe ausschließlich im Haushalt, fällt die Dauer kaum ins Gewicht und darf auch kleiner ausfallen. Besonders hochwertige Exemplare schaffen eine durchgängige Leuchtdauer von 80 Stunden. Andere wiederum halten nur wenige Stunden durch.

3.2. Helligkeit

Die Helligkeit von LEDs wird in der Einheit Lumen (lm) gemessen. Besonders helle Leuchten haben in etwa 2.000 – 3.000 lm. Schwächere LEDs leuchten mit 25 bis 200 lm. Für den Hausgebrauch sind schwache Leuchten vollkommen ausreichend. In völliger Dunkelheit – beispielsweise im Wald – sind Lichter mit Werten ab 300 Lumen von Vorteil.

Tipp: Wie Sie Lumen in Watt umrechnen können!

Sagen Ihnen die Watt-Angaben einer Birne mehr, lässt sich die Lumen-Angabe auch in Watt umrechnen, sodass Sie ein besseres Gefühl für die Helligkeit bekommen: Teilen Sie dafür den Lumen-Wert durch Zehn. Dann erhalten Sie den gleichwertigen Watt-Wert einer Glühbirne.

Ein weiterer Faktor, der in diesen Bereich hineinspielt, ist der Fokus. Damit ist die Schärfe des Lichtkegels gemeint, den die Lampe wirft. Günstige LED-Taschenlampen haben oft einen ausgefransten Lichtstrahl, während hochwertige Produkte sehr genau einen Punkt anpeilen.

3.3. Schutzklasse

Möchten Sie Ihre LED-Lampe hauptsächlich draußen nutzen, sollten Sie auf die Schutzklassen-Bezeichnung des Exemplars achten. Diese gibt an, wie witterungsfest und robust die Leuchtmittel sind. Folgende Kennzeichnungen können Sie auf den Lampen finden:

wasserfeste-led-lampeIPX-4: Leuchte ist spritzwassergeschützt, aber nicht wasserdicht. Daher ist sie auch geeignet bei nassfeuchtem Wetter.

IPX-6: Taschenlampe ist geschützt gegen starkes Spritzwasser. Daher kann sie getrost beim Camping und Wandern eingesetzt werden, da sie auch Dauerregen aushält.

IPX-8: Solche Lampen sind wasserdicht bis zu 2 m Tauchtiefe.

3.4. Gewicht

Das Gewicht der Taschenlampe mit LED wird dann relevant, wenn Sie die Leuchte stetig mit sich herum tragen. Ist dies der Fall, empfehlen wir eine Notfall-Lampe für die Handtasche, die wenige hundert Gramm wiegt und somit auch weniger als 20 cm lang ist.

Stableuchten sind aufgrund ihrer Bauart schwerer und können auch gern mal über 1,5 kg wiegen.

Grundsätzlich gilt: Möchten Sie ein Leuchte, die lange hält, wählen Sie ein schwereres Exemplar. Weiterhin lässt sich sagen, dass eine Akku-Taschenlampe etwas schwerer sein wird als eine batteriebetriebene.

Die Stiftung Warentest rät in Ihrem LED-Taschenlampe-Test: “Wer nur selten zur Taschenlampe greift, ist mit einem preiswerten herkömmlichen Modell besser bedient.”

Stiftung Warentest (07/2003)

4. Fragen und Antworten rund um das Thema LED-Taschenlampen

4.1. Wie kann man die Helligkeit von einer Taschenlampe mit Glühbirne gegenüber einer Taschenlampe mit LEDs vergleichen?

Folgende Tabelle bietet Ihnen mit einem Blick die ungefähren Beziehungen zwischen den einzelnen Lampen-Arten:

LED

Glühbirne

100 Lumen 15 Watt
250 Lumen 25 Watt
470 Lumen 40 Watt
800 Lumen 60 Watt
1.000 Lumen 75 Watt
1.500 Lumen 100 Watt

4.2. Was ist eine CREE-LED-Taschenlampe?

Der amerikanische Hersteller Cree produziert besonders robuste, langlebige LEDs. Taschenlampen, die mit gelben als auch roten LEDs der Marke ausgestattet sind, erzeugen ein besonders warmes Licht.

4.3. Gibt es LED-Taschenlampen mit aufladbarem Akku?

aufladbare-taschenlampeJa, es gibt aufladbare Taschenlampen. Zum einen können Sie manche Exemplare ganz bequem per USB-Kabel aufladen. Zum anderen gibt es Taschenlampen mit einer Ladestation.

Andere Leuchten haben eine Kurbel, die Sie drehen können. Durch das Kurbeln wird der Akku wieder ein wenig aufgeladen.

4.4. Gibt es einen aktuellen LED-Taschenlampen-Test der Stiftung Warentest?

Seinen letzten LED-Taschenlampen-Test führte das Prüfungsinstitut im Jahr 2003 durch. Damals konnten die LED-Lampen noch nicht überzeugen, da sie teuer und verbesserungswürdig waren.

Doch heute ist die Technik weit voran geschritten und LED-Taschenlampen sind sowohl in unterschiedlichen Preissegmenten als auch Qualitätsansprüchen zu haben.

LEDTaschenlampenINFO sagt zu unserem Vergleichssieger