Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Kinderroller Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Der gute alte Tretroller erfreut Kinder seit Jahrzehnten und erlaubt es dem Nachwuchs, auf dem Kinderscooter sein Gleichgewicht zu schulen und ein Gefühl für Lenkung und Geschwindigkeit zu entwickeln. Als Elternteil können Sie aufgrund der geringen Geschwindigkeit jederzeit eingreifen und die leichten Kinderroller mit Gummireifen bequem tragen.
  • Es gibt Kinderroller mit drei Rädern und Varianten mit zwei Reifen, die jeweils über ein Trittbrett und eine Lenkstange verfügen. In der Variante Dreirad genießt das Kind mehr Stabilität, während zwei Räder wendiger sind.
  • Sie können Kinderroller ab 3 Jahren nutzen, um den Kindern Spaß und Bewegung zu ermöglichen und das Verhalten im Verkehr zu schulen. Sichern Sie das Kleinkind auf Kinderrollern mit einem Helm und achten Sie auf gute Beleuchtung sowie sicheres Bremsen.

kinderroller-test

Irgendwann wollen Kinder selber laufen und Sie auf Ihren Wegen nicht mehr im Buggy begleiten. Was alle Eltern wissen: Die Kondition reicht meist dafür noch nicht aus und Sie müssen die Kinder am Ende tragen. Wer Tränen im Buggy und Tränen beim Laufen verhindern will, der kann mit einem Kinder-Cityroller für Abhilfe sorgen. Das Kind kann auch lange Strecken meistern und sollte es unterwegs die Lust verlieren, lässt sich der Kinderroller bequem in einer Hand tragen.

Auf Krone.at haben wir in diversen Kinderroller-Tests recherchiert, wo die Unterschiede zwischen einem Kinderroller als Dreirad und Modellen mit zwei Reifen liegen. Erfahren Sie in unserem Kinderroller-Vergleich 2021 außerdem, warum Bremsen, die Höhe des Lenkers und Leuchtrollen vor der Anschaffung im Detail betrachtet werden sollten.

1. Was ist ein Kinderroller?

Der schon seit Jahrzehnten beliebte Tretroller kommt mittlerweile in kindgerechten Designs von Disney oder als blauer Kinderroller mit leuchtenden Reifen nicht mehr nur aus einfachem Holz daher. Am grundsätzlichen Aufbau hat sich dabei nur in den Details etwas verändert, wie wir von Krone.at bei der Recherche in unterschiedlichen Kinderroller-Tests festgestellt haben.

Ein Roller besteht aus einem Trittbrett, zwei oder drei Reifen und einer vorne angebrachten Lenkstange mit Griffen. Ein Fuß wird auf das Trittbrett gestellt und der Lenker wird mit beiden Händen an den Griffen festgehalten. Der andere Fuß stößt sich kraftvoll vom Boden ab, sodass Kind und Kinderroller sich schwungvoll nach vorne bewegen.

Dabei kann das Kind intuitiv seine Motorik schulen und das eigene Gleichgewichtsgefühl spüren. Dies geschieht im Vergleich zum Laufrad oder Kinderfahrrad mit einer sehr geringen Unfallgefahr, denn das Kind steht zu Beginn praktisch auf dem Boden.

Lassen Sie Ihren Nachwuchs von Beginn an auf dem Kinderroller einen Helm tragen, um es auf die Zukunft vorzubereiten. Dies erspart Ihnen später Diskussionen, wenn das Kind auf sein erstes Laufrad oder Fahrrad wechselt, wo ein Helm unverzichtbar für die Sicherheit ist.

Gute Kinderroller haben verstellbare Lenkstangen

Ein höhenverstellbarer Lenker kann Wachstumsschübe ausgleichen und so für andauernden Fahrspaß sorgen. Bei Kindern zwischen 3 und 6 genügen Höhen bis 77 cm meist, danach sollten es zwischen 77 und 90 cm sein.

Die Altersempfehlungen variieren je nach Modell und Hersteller, Sie werden viele Kinderroller ab 3 Jahren finden. Es gibt auch Kinderroller ab 6 Jahren, die insgesamt größer und an den Körper angepasst sind. Kinderroller für Jungen und Mädchen unterscheiden sich ausschließlich in Farbe und Design, können aber geschlechterübergreifend verwendet werden. Neben Kinderrollern im Disney-Design gibt es auch folgende Alternativen für die erste Mobilität:

  • Laufrad
  • Gehrad
  • Kinderroller mit Sitz

Bevor Sie mit Kleinkind und Kinderroller eine Tour zum Supermarkt durch die Innenstadt planen, sollten Sie dem Kind einige Trainingsrunden auf sicherem Gelände gönnen. Ein Wendeplatz oder eine Spielstraße sowie gepflasterte Parkplätze ohne Verkehr sind hierfür gut geeignet. Wagen Sie sich immer erst dann mit Kinderroller oder Dreirad ins Getümmel, wenn das Kind absolut sicher mit dem Fahrgerät umgehen kann.

2. Kinderroller im Vergleich: Welche Arten von Kinderrollern gibt es?

glueckliches kind auf kinderroller

Machen Sie Ihrem Nachwuchs eine Freude mit einem Kinderroller.

Sie finden Kinderroller auch unter der Bezeichnung Rollercoaster für Kinder. Es gibt bei der Bereifung unterschiedliche Materialien wie Kunststoff-Räder oder Kinderroller mit Luftreifen. Auf die Räder gehen wir auf Krone.at im Rahmen der Kaufberatung noch genauer ein. An dieser Stelle wollen wir Ihnen deshalb zwei Kategorien von Kinderrollern aus Tests vorstellen, die sich mit der Anzahl der Reifen befasst:

Kinderroller-Typ Eigenschaften
Kinderroller mit zwei Rädern
  • für Kinder ab etwa 6 Jahren geeignet
  • klassische Bauweise mit je einem Rad vorne und hinten am Trittbrett
  • Steuerung über den Lenker
  • sehr wendig und agil im Einsatz
  • hohe Geschwindigkeiten
  • erfordert bereits ein gutes Gleichgewichtsgefühl
Kinderroller mit drei Rädern
  • als Kinderroller ab 3 Jahren oder als Kinderroller ab 4 Jahren geeignet
  • klassische Bauweise mit zwei Rädern hinten oder vorne am Trittbrett
  • Steuerung über den Lenker
  • weniger wendig, steht dafür selbstständig
  • langsamer, geben aber viel Halt
  • ideal für Anfänger

Sie können Ihrem Nachwuchs mit einem Kinderroller ab 4 Jahren den Einstieg erleichtern, indem Sie ein Modell mit drei Rädern wählen. Die motorischen Fähigkeiten und der Wagemut Ihres Kindes sollte aber letztlich entscheiden, ob auch schon früher ein Roller mit zwei Reifen verwendet werden kann.

Tipp: Falls Sie die doppelte Anschaffung eines Einsteiger- und Fortgeschrittenen-Rollers für Kinder scheuen, dann denken Sie über gebrauchte Kinderroller für Jungen und Mädchen nach. Meist können Sie hier ein Schnäppchen machen und belasten die Haushaltskasse mit geeigneten Rollern nicht so stark.

3. Kinderroller in Tests: Worauf sollte man beim Kauf achten?

Man kann nicht allgemeinverbindlich sagen, welches der beste Kinderroller für jedes Kind ist. Denn ein Kinderroller mit großen Rädern ist für Ausflüge in die Natur besser geeignet als ein Modell mit harten Kunststoffrädern. Wir werden Ihnen daher keinen bestimmten Kinderroller-Testsieger nennen, sondern wichtige Kaufkriterien vorstellen. So können Sie selbst feststellen, ob ein günstiger Kinderroller von Aldi tatsächlich ein praxistaugliches Spielgerät ist. Achten Sie auf folgende Details, wenn Sie einen Kinderroller kaufen.

3.1. Welche Rollen oder Reifen sollte der Kinderroller haben?

zwei kleine kinder auf kinderrollern

Kinderroller gibt es mit zwei oder drei Rädern.

Sie können zwischen Kinderrollern mit Luftreifen und festen Rädern wählen, die meist kleiner und aus hartem Gummi oder Kunststoff gefertigt sind. Machen Sie einen Ausflug in die Natur, gehen Wandern oder tollen durch den Wald, dann sind Luftreifen unschlagbar. Sie meistern unterschiedliches Gelände und die Reifen blockieren weniger stark. Kleine Kunststoff-Räder kommen hier schnell an ihre Grenzen.

Auf Asphalt und gepflasterten Wegen erreichen Kinder auf Kinderrollern mit Luftreifen schnell hohe Geschwindigkeiten. Der größte Nachteil großer, leichtläufiger Luftreifen: Sie können wie ein Fahrradreifen schnell einen Platten bekommen, sodass der ganze Kinderroller samt Bremse und Lenker nicht mehr verwendet werden kann, bis der Reifen geflickt ist.

Bei Rädern aus Kunststoff oder sehr hartem Gummi kann dies nicht passieren, was große Vorteile im urbanen Umfeld hat. Wer also immer mit Glas und scharfen Gegenständen rechnen muss, der ist mit den harten, unkaputtbaren Rädern ohne Luft besser bedient. Diese federn nicht so gut, sind kleiner und erreichen weniger hohe Geschwindigkeiten. Außerdem machen sie lautere Geräusche, was aber im Verkehr mit anderen Passanten durchaus vorteilhaft sein kann.

3.2. Muss der Lenker höhenverstellbar sein?

Wenn Sie die Höhe des Lenkers anpassen, dann gehen Sie gezielt auf die Körpergröße und die Armlänge Ihres Kindes ein. Außerdem wächst der Roller mit höhenverstellbarer Lenkstange eine ganze Zeit lang mit, was die Neuanschaffung eines neuen Kinderrollers hinauszögert. Achten Sie aber auch auf die maximale vom Hersteller ausgewiesene Gewichtsbelastung.

3.3. Worauf muss man beim Trittbrett und dem Material achten?

Ein Kinderroller aus Metall ist schwerer als ein Kinderroller, der aus einer Mischung aus Kunststoff und Aluminium besteht. Je leichter der Roller ist, desto leichter lässt er sich tragen. Ein geringes Gewicht minimiert allerdings auch die Stabilität. Robust und pflegeleicht sind aber zum Glück alle Kombinationen.

Das Trittbrett sollte zunächst eine ausreichende Größe aufweisen und dem Kinderfuß verschiedene Positionen erlauben. Wählen Sie rutschfeste Trittbretter mit einer griffigen Beschichtung, damit das Kind nicht abrutscht und hinfällt.

3.4. Muss der Kinderroller eine Bremse besitzen?

Einen Kinderroller ohne Bremse sollten Sie gar nicht erst in Erwägung ziehen, denn ohne Bremse provozieren Sie Unfälle und halsbrecherische Aktionen. Die Bremse sollte eine Hinterradbremse sein, damit die Kinder beim abrupten Bremsen nicht über den Lenker fallen.

Wozu wir Ihnen neben der Bremse am Griff des Lenkers noch raten, ist eine umfangreiche Beleuchtung. Dies können Reflektoren in den Speichen der Luftreifen sein, beleuchtete Elemente am Rahmen oder aber effiziente Leuchtrollen. So ist Ihr Kind auch in der Dämmerung gut sichtbar, was Sie durch Warnwesten, helle Kleidung und einen Helm noch ergänzen sollten. Achten Sie darauf auch dann, wenn Kinder in einem etwas höheren Alter die Maßnahmen zunehmend als uncool empfinden.

4. Wo liegen die Vor- und Nachteile von Kinderrollern mit Schutzblech?

Manche der Kinderroller im Vergleich haben Schutzbleche in fröhlichem Pink, Grün, Blau und anderen Farben, während andere Roller ohne dieses Zubehör geliefert werden. Pro und Contra der Schutzbleche sehen wir folgendermaßen:

    Vorteile
  • schützen die Kleidung besser vor Verschmutzungen
  • schützen auch vor Nässe durch Spritzwasser
  • sehr leicht, erhöhen das Gewicht nicht merklich
    Nachteile
  • kosten meist etwas mehr
  • können verbiegen
  • halten nicht den gesamten Schmutz bei Schmuddelwetter fern

5. Worauf muss man bei der Nutzung von Kinderrollern achten?

kind macht kunststuecke auf kinderroller

Fördern Sie mit einem Kinderroller Motorik und Gleichgewichtsgefühl Ihres Kindes.

Die Straßenverkehrsordnung 1960 ist als Bundesgesetz das Maß der Dinge, wenn es um die rechtliche Einordnung von Kinderrollern im Verkehr geht. Wir beziehen uns hier explizit nicht auf Elektro-Kinderroller, die unter Umständen als andere Verkehrsmittel angesehen werden. Mehr Informationen zu Klein- und Minirollern mit elektrischem Antrieb finden Sie in der StVO § 88b.

Kinderwagen, Kinderroller und Schubkarren sowie fahrzeugähnliche Spielzeuge werden innerhalb der Begriffsbestimmungen erwähnt und nicht als Fahrzeuge eingeordnet, gelten aber unter Umständen als Fahrrad. Skateboards gelten als Spielzeug und dürfen auf Gehwegen, in Fußgängerzonen, Spiel- und Wohnstraßen gefahren werden. Dies dürfen Tretroller auch und sogar auf kombinierten Geh- und Radwegen nur den Teil benutzen, der für Fußgänger reserviert ist.

6. Welche Marken und Hersteller bieten Kinderroller an?

Da Sie bei der Stiftung Warentest weder einen Kinderroller-Test noch Herstellerempfehlungen finden, wollen wir Ihnen kurz die Marken nennen, die immer wieder im Vergleich gute Noten erhalten konnten. Dazu zählen Hersteller wie Hudora, Puky, Intersport, Globber, Micro Mobility oder Bikestar.

7. Wichtige Fragen und Antworten rund um Kinderroller

7.1. Welcher Kinderroller ab 2 Jahren ist empfehlenswert?

Wenn schon Ihr zweijähriges Kind einen Kinderroller nutzen soll, empfehlen wir Ihnen Modelle, bei denen die Altersempfehlung bei 2 oder 3 Jahren liegt. Der Roller sollte klein und leicht sein, damit er zur geringen Körpergröße und Kraft des Kindes passt.

7.2. Was kostet ein Kinderroller?

Günstige Kinderroller bekommen Sie bereits ab 40 Euro, wobei Sie im Idealfall kein Internetschnäppchen wählen. Denn bei einer Marke mit Namen und Homepage haben Sie langfristig die Möglichkeit, Kinderroller-Ersatzteile zu ordern. Nach oben hin kann ein Roller auch schnell mehr als 150 Euro kosten, der dann aber meist für Kinder ab 7 Jahren empfohlen wird.

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