Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Fahrradbeleuchtung Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Um im Straßenverkehr besser gesehen zu werden, müssen Fahrräder mit einer Beleuchtung ausgestattet sein. Diese sollte aus einem Vorder- und Rücklicht sowie aus diversen Reflektoren bestehen. Möchten Sie Ihre eigene Sicherheit erhöhen, können Sie zudem zu reflektierender Fahrradbekleidung greifen.
  • Bis vor einigen Jahren war es üblich, die Fahrradbeleuchtung über einen Dynamo mit Energie zu versorgen. Mittlerweile sorgen Akkus oder Batterien für die Fahrradbeleuchtung. Ist der Akku leer, kann die Fahrradbeleuchtung über USB aufgeladen werden.
  • Um die Umgebung gut auszuleuchten, sollten Sie zu Modellen mit möglichst hoher Lux-Zahl greifen. Fahrradbeleuchtungen mit Fernlicht sind vor allem für 25 km/h-Elektroräder interessant.

fahrradbeleuchtung-test

In der dunklen Jahreszeit ist es kaum noch möglich, bei Tageslicht mit dem Fahrrad zur Arbeit und zurück zu kommen. Um von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden und einen Unfall zu vermeiden, sollten Sie Ihr Fahrrad mit entsprechender Beleuchtung ausstatten.

Aber wie sieht die Empfehlung hinsichtlich einer Fahrradbeleuchtung aus? Und inwiefern gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen?

In unserem Fahrradbeleuchtungs-Vergleich 2021 auf KRONE.at stellen wir Ihnen verschiedenen Modelle vor, die sich vor allem hinsichtlich der Leuchtstärke und der Leuchtdauer unterscheiden. Werfen Sie einen Blick in unsere Kaufberatung und erfahren Sie, mit welchen weiteren Funktionen hochwertige Modelle ausgestattet sind.

1. Aus welchen Bestandteilen besteht eine Fahrradbeleuchtung?

elemente der fahrradbeleuchtung

Je mehr Beleuchtungselemente ein Fahrrad aufweist, desto besser ist es im Dunkeln sichtbar.

Fahrradfahrer haben es im Straßenverkehr nicht immer leicht. Häufig kommt es zu Unfällen, da die Radfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden. Vor allem im Dunkeln kann dies zu einer großen Gefahr werden.

Eine Fahrradbeleuchtung trägt maßgeblich zur Sicherheit bei. Schon von weitem ist zu erkennen, dass sich jemand auf der Straße aufhält.

Aber aus welchen Teilen besteht eine Fahrradbeleuchtung eigentlich? Grundsätzlich wird die Fahrradbeleuchtung in aktive und passive Bestandteile aufgeteilt.

Das Vorder- und Rücklicht zählen zur aktiven Beleuchtung. Sie können selbst Licht erzeugen, sodass andere Verkehrsteilnehmer in der Dunkelheit schon von weitem auf Sie aufmerksam werden. Zudem ist es mit den Leuchten möglich, selbst etwas im Dunklen zu erkennen. Häufig können Sie diese auch als Set zusammen kaufen.

Passive Beleuchtungselemente sind hingegen Reflektoren, die sich sowohl vorne und hinten am Rad sowie an den Speichen befestigen lassen. Fällt Licht auf die Reflektoren, lenken sie dieses in Einfallsrichtung zurück.

Hier sehen Sie die einzelnen Elemente noch einmal in einem kurzen Überblick:

Beleuchtungs-Typ Merkmale
Front- und Rücklicht
  • zählen zur aktiven Beleuchtung
  • Leuchten können von einem Dynamo, über Batterien oder einem Akku angetrieben werden
  • Frontlicht muss weiß leuchten
  • Rücklicht muss Rot sein und darf nicht blinken
Vorder- und Rückreflektoren
  • zählen zur passiven Beleuchtung
  • müssen als Ergänzung zur aktiven Beleuchtung verwendet werden
  • erhöhen die Sicherheit
  • ein weißer Reflektor muss nach vorn ausgerichtet sein, ein roter muss hinten am Fahrrad angebracht werden
Speichen- und Pedalreflektoren
  • zählen zur passiven Beleuchtung
  • müssen als Ergänzung zur aktiven Beleuchtung verwendet werden
  • erhöhen die Sicherheit
  • zeigen die Fahrtrichtung an
  • pro Seite zwei gelbe Speichen- und Pedalreflektoren

Tipp: Am sichersten ist es, das Fahrradbeleuchtungsset mit Reflektoren zu kombinieren. Auch über die Kleidung ist es möglich, andere Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam zu machen. Statt dunkle Kleidung zu tragen, sollten Sie lieber zu leuchtenden Farben greifen. Zusätzlich können Reflektoren an der Kleidung zur Sichtbarkeit beitragen.

2. Dynamo- vs. Batterie- bzw. Akkubeleuchtung – welche Art der Fahrradbeleuchtung schneidet in Tests besser ab?

Vorschriften für Fahrradbeleuchtungen

Wenn Sie Fahrradbeleuchtung kaufen, sollten Sie stets darauf achten, dass die Fahrradbeleuchtung auch nach StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) zugelassen ist. Möchten Sie im Straßenverkehr unterwegs sein, muss Ihr Fahrrad stets mit einer Vorderleuchte als auch mit einer Schlussleuchte ausgestattet sein. Zudem sind auch elf Reflektoren für ein Rad vorgeschrieben. So ist auch für Kinder eine Fahrradbeleuchtung Pflicht, sobald sie aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Die Fahrradbeleuchtung darf laut StVZO sowohl über einen Dynamo als auch mit Batterien oder Akkus betreiben werden. Pflicht ist lediglich, dass sie während der Dämmerung, bei Dunkelheit und bei schlechten Sichtverhältnissen eingeschaltet wird.

Während früher Halogene oder Glühbirnen zum Einsatz kamen, besteht die Fahrradbeleuchtung mittlerweile aus LEDs. LED-Fahrradbeleuchtung hat eine hohe Lebensdauer und macht eine helle Beleuchtung möglich. Daher wird sie von nahezu allen bekannten Herstellern eingesetzt.

Im Hinblick auf die Energieversorgung gibt es jedoch verschiedene Möglichkeiten. Klassischerweise wird die Fahrradbeleuchtung über einen Dynamo mit Energie versorgt. Die Energie wird dabei über die Bewegung der Laufräder erzeugt.

Da es jedoch seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2013 möglich ist, die Fahrradbeleuchtung über Batterien oder einen Akku mit Strom zu versorgen, ist diese Variante mittlerweile deutlich beliebter.

Fahrradbeleuchtungen mit Akku können Sie ganz einfach per USB-Kabel aufladen. Die Ladezeit beträgt in der Regel etwa zwei bis sechs Stunden.

Die Fahrradbeleuchtung über einen Akku, statt über einen Dynamo mit Strom zu versorgen, hat folgende Vor- und Nachteile:

    Vorteile
  • erzeugt einen gleichbleibenden Lichtpegel
  • Leuchten lassen sich leicht befestigen und abnehmen
  • keine Verkabelung notwendig
  • Akku der Fahrradbeleuchtung über ein USB-Kabel wiederaufladbar
    Nachteile
  • begrenzte Laufzeit
  • müssen regelmäßig aufgeladen werden

Bei der Fahrradbeleuchtung für ein E-Bike kann auch der Antriebs-Akku als Stromversorgungsquelle genutzt werden.

3. Wie viel Lux sollte die Fahrradbeleuchtung haben?

fahrradfahrer auf einem felsweg bei nacht

In einer unbeleuchteten Umgebung sollten die Leuchten eine besonders große Fläche ausleuchten.

Wenn Sie Fahrradbeleuchtung kaufen möchten, ist die Beleuchtungsstärke eines der wichtigsten Kaufkriterien. Design und Farbe sollten eine eher untergeordnete Rolle spielen. Damit Sie auch nachts gut sehen können, sollten die Lampen eine hohe maximale Leuchtstärke haben und eine möglichst große Fläche ausleuchten.

Eine besonders helle Beleuchtung sorgt dafür, dass Sie nicht nur im Nahbereich sehen können, sondern auch die weiter entfernt liegende Umgebung erkennen können. Je mehr Lux eine Fahrradbeleuchtung aufweist, desto weiter kann sie leuchten.

Je nach Umgebung und Einsatzzweck sollte die Fahrradbeleuchtung unterschiedlich hell sein:

  • beleuchtete Umgebung (z.B. Stadt): 10 bis 15 Lux
  • unbeleuchtete Wege und Straßen: 20 bis 40 Lux
  • Schnellfahrer: 50 bis 60 Lux

Bei der besten Fahrradbeleuchtung lassen sich verschiedene Stufen einstellen, sodass Sie die Leuchtstärke der entsprechenden Situation anpassen können. Aufgrund der hohen Flexibilität können diese Modelle auch in den meisten Fahrradbeleuchtungs-Tests im Internet punkten.

Aber nicht nur Beleuchtungsstärke, sondern auch die Lichtverteilung hat eine hohe Relevanz. Die Helligkeitsverteilung sollte gleichmäßig sein und der Lichtkegel sollte eine möglichst breite Fläche abdecken.

4. Inwiefern spielt die maximale Leuchtdauer eine Rolle?

ruecklicht eines fahrrads

Rücklichter halten in der Regel länger als die Frontleuchten.

Möchten Sie Ihr Fahrrad oder Mountainbike (MTB) mit Fahrradbeleuchtung ausstatten, sollten Sie bei Akku-Modellen auch einen Blick auf die Leuchtdauer werfen. Diese hängt vor allem von der maximalen Leuchtstärke und der Verarbeitung der LEDs ab. Je heller die Lampe leuchten kann, desto höher ist auch der Energieverbrauch.

In unserer Vergleichstabelle auf KRONE.at halten die meisten energieintensiven Frontleuchten bei maximaler Leuchtstärke etwa drei bis vier Stunden. Rücklichter halten im Schnitt etwa acht Stunden durch.

Damit ein Modell in einem Fahrradlampen-Tests auf den vorderen Plätzen landet, sollte die maximale Leuchtdauer nicht unterschritten werden.

5. Ist eine Fahrradbeleuchtung mit Einschaltautomatik empfehlenswert?

Bei der Einschaltautomatik handelt es sich um eine innovative Technik, die bisher leider nur von wenigen Herstellern angeboten wird. Die Leuchten sind mit einem speziellen Sensor ausgestattet, der zwischen Dunkelheit und Helligkeit unterscheiden kann.

Fahren Sie beispielsweise noch in der Helligkeit los, sind aber so lange unterwegs, dass Sie erst in der Dunkelheit Zuhause ankommen, müssen Sie normalerweise zwischendurch das Licht einschalten.

Verfügt Ihr Fahrrad hingegen über eine Einschaltautomatik, ist es nicht mehr notwendig, dass Sie die Fahrradbeleuchtung aktiv einstellen. Sobald es zu dämmern beginnt, schalten sich die Scheinwerfer von selbst ein. Wird es wieder hell, schalten sie sich automatisch aus.

6. Gibt es weitere wichtige Fragen zum Thema Fahrradbeleuchtung?

6.1. Sind Fahrradbeleuchtungen immer spritzwassergeschützt?

mann faehrt mit seinem fahrrad durch einen wasserfluss

Da Mountainbikefahrer in der Regel auch bei schlechtem Wetter unterwegs sind, sollte die Fahrradbeleuchtung unbedingt spritzwassergeschützt sein.

Wer gerne mit dem Fahrrad die Gegend erkundet, kommt nicht umhin, auch einmal über nasse Untergründe oder durch eine Pfütze zu fahren. Gerade wenn Sie mit dem MTB unterwegs sind und über Stock und Stein fahren, sollten Sie sich keine Sorgen darüber machen müssen, ob Ihre Fahrradbeleuchtung den äußeren Einflüssen standhält.

Die Produkte aus unserer Vergleichstabelle auf KRONE.at sind daher allesamt spritzwassergeschützt, sodass sie auch schlechten Wetterbedingungen problemlos trotzen können.

6.2. Wie einfach ist die Befestigung einer Fahrradbeleuchtung?

Die Befestigung einer Fahrradbeleuchtung sollte im besten Fall keine Anstrengung erfordern. Daher lassen sich sowohl Vorder- als auch Rücklicht in der Regel mit wenigen Handgriffen an einem Fahrrad anbringen. Die Vorderlichter werden am Lenker, die Rücklichter üblicherweise am Gepäckträger montiert.

Besonders beliebt sind Stecksysteme, die in der gewünschten Position einrasten. Dadurch, dass diese Befestigungsart sehr flexibel ist, können Sie die Fahrradbeleuchtung sowohl am Hollandrad als auch an einem Mountainbike oder einem Rennrad anbringen.

6.3. Welche Hersteller vertreiben hochwertige Fahrradbeleuchtung?

Möchten Sie Ihr Fahrrad oder das Ihrer Kinder mit einer Fahrradbeleuchtung ausstatten, können Sie entweder ein Fahrradfachgeschäft aufsuchen oder im Internet nach einem passenden Produkt suchen.

Bekannte Marken und Hersteller sind unter anderem Trelock, Sigma, Büchel, Busch + Müller sowie Dansi. Günstige Fahrradbeleuchtung bekommen Sie aber auch bei Decathlon oder bei einem Discounter wie beispielsweise Lidl.

6.4. Haben Verbraucherorganisationen Fahrradbeleuchtungen schon genauer unter die Lupe genommen?

Viele Verbraucher sehen sich vor dem Kauf eines Produkts gerne nach entsprechenden Tests im Internet um. Vor allem bei Produkten, die unsere Sicherheit erhöhen sollen, vergewissern wir uns gerne, ob diese auch die gewünschte Qualität liefern.

Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2020 einen Fahrradbeleuchtungs-Test durchgeführt, in dem 19 akkubetriebene Front- und Rücklichter genauer unter die Lupe genommen wurden. Die ausgewählten Modelle wurden hinsichtlich folgender Kategorien überprüft: Licht und Sicht, Handhabung und Haltbarkeit.

Das Ergebnis: Gute Frontscheinwerfer gibt es bereits für kleines Geld, sodass Sie nicht gleich ein Vermögen ausgeben müssen. Mit der Note „sehr gut“ (1,3) wurde das Modell LS 760 I-Go Vision von Trelock Fahrradbeleuchtungs-Testsieger. Aber auch viele weitere Modelle konnten mit einem guten Ergebnis glänzen. Lediglich zwei Produkte bekamen die Note „ausreichend“.

Bildnachweise: shutterstock.com/Phakdee kasamsawad, shutterstock.com/offstocker, shutterstock.com/maxpro, shutterstock.com/Mike Kuhlman, shutterstock.com/Pavel1964 (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)