Einmal mehr wurde bei der UNO-Klimakonferenz heiße Luft statt wirksamer Beschlüsse produziert. Trotz der Klimaveränderungen wurden die Zeichen der Zeit ignoriert. Mit einer prognostizierten Erderwärmung von 2,8 Grad bis Ende des Jahrhunderts steuert der Planet auf einen dramatischen Anstieg der Klimafolgeschäden zu. Der Spagat, die Klimaziele ohne Belastung der Bevölkerung und der Wirtschaft zu erreichen, ist eine Illusion. Mit dem Gipfel kehrte der internationale Klimaschutz nach 30 Jahren zu seinen Ursprüngen nach Brasilien zurück, wo er mit der ersten Konferenz in Rio seinen Anfang in dieser Form nahm. Wieder einmal stellt sich die Frage, ob die „Ergebnisse“ der Klimakonferenz die vielen Tonnen CO2 durch die Flüge von rund 50.000 Teilnehmern aus mehr als 190 Ländern rechtfertigen. Die Ausrichtung der COP30 in Belém löste umfangreiche Bau- und Infrastrukturmaßnahmen aus. Straßen wurden erneuert, Gebäude saniert und der Flughafen erweitert. Insgesamt investierte die brasilianische Regierung rund 740 Mio. Euro! Das Ergebnis der Weltklimakonferenz für die Klimaziele ist ernüchternd. Schon im Vorfeld konnten sich die EU-Umweltminister nur auf ein abgeschwächtes Klimaziel für 2040 verständigen. Internationale Aufmerksamkeit, schöne Bilder und unverbindliche Absichtserklärungen waren einmal mehr garantiert. Leider gibt es derartige Beiträge von den letzten Klimakonferenzen genug. Es wurde wieder viel geredet, doch nur Taten könnten den Klimawandel vielleicht noch verlangsamen. An das Ziel, ihn aufhalten zu können, glaubt ohnehin niemand mehr.
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