Man kann diese Bilder vom Rindertransport auf einem alten Schiff von Uruguay in die Türkei kaum ertragen. Viele haben das nicht überlebt und wurden gleich im Meer entsorgt. Man muss sich ausmalen, Kälber kamen auf engstem Raum und verdrecktem Boden auf die Welt und hatten keine Chance, diese Tortur zu überleben. Man kann sich nur damit „trösten“, dass den verendeten Tieren noch ein grauenvolleres Ende in der Türkei „erspart“ geblieben ist, wo sie nach dem religiösen Ritus wahrscheinlich geschächtet worden wären. Noch dazu hatte offenbar ein Unternehmen aus dem Waldviertel seine Hände im Spiel, das hinter dem Transport stecken soll. Das gehört jetzt von den Behörden auf das kleinste Detail überprüft. Man muss daran denken, welches Glück heimische Tiere eigentlich haben, dass sie nur kurze, im besten Fall gar keine Transportwege mitmachen müssen. Es sind zwar Nutztiere, aber sie haben sich ein würdiges und schmerzloses Ende verdient.
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