In Rohrbach wurde eine lebensbedrohlich erkrankte Patientin richtig diagnostiziert, konnte aber dort nicht behandelt werden, weil die personelle und technische Ausrüstung nicht vorhanden ist. Dass die Patientin sterben musste, weil umliegende Spitäler keine Kapazitäten hatten, ist die traurige Spitze eines Eisbergs. Akutärzte verbringen oft eine Unmenge an Zeit, sich von Spital zu Spital durchzutelefonieren, bis sie die Patienten an eine geeignete Abteilung übergeben können. Das ist eine Tortur für die Patienten und eine immense psychische Belastung für die behandelnden Ärzte. Ich fordere ALLE Verantwortlichen auf, angesichts des Rohrbacher Dramas sehr zeitnah ein organisatorisches Konzept zu erarbeiten, das derartigen Katastrophen und Missständen vorbeugt: Plattform für die Einmeldung freier Kapazitäten der Spitäler, Bereitstellung eines Notfall-OP, Bereitstellung von Notfall-Intensiv-Betten, Bereitschaftsdienste für spezialisiertes Personal. Finanzierung: durch die Millionen, die durch die Reorganisation des überteuerten Gesundheitssystems frei werden.
Dr. med. Franz Burghuber, Rohrbach-Berg
Erschienen am Di, 28.10.2025
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