Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die österreichische Politik damit, den Leuten die angeblich nötige Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters als Allheilmittel budgetärer Probleme einzureden. Mit Erreichen des 65. Lebensjahres werde ich (aus heutiger Sicht) über 46 Vollbeitragsjahre (keine bloßen Versicherungsjahre) verfügen. Weshalb sollte ich, wie es manche Regierungspartei vorhat, noch länger arbeiten, wenn gleichzeitig Zigtausende schon mit 15 Versicherungsjahren in Pension gehen können und zur Belohnung ihres großartigen Arbeitsfleißes noch die Ausgleichszulage erhalten? Genau dort sollten Politiker mit Herz, Hirn und vor allem Hausverstand ansetzen.
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