Die Vernichtung von Lebensmitteln zu reduzieren ist schon länger ein Thema und eine Notwendigkeit. Weniger einkaufen – das müssten die Konsumenten, also nur so viel wie gebraucht wird (bis zum nächsten Einkauf). Weniger einkaufen – das müssten auch die Supermärkte, was sie aus Konkurrenzgründen leider nicht tun, lieber verführen sie mit riesigen Angeboten und stets aufs Neue mit Billigaktionen zu weiterem Kaufverhalten von übertriebenen Mengen (und zum ungesunden Mengen-Verzehr). Kauf zwölf Artikel, zahl (nur) zehn – wie toll. Ich denke, dass es ohne mehr Wertschätzung von Lebensmitteln nicht geht. Auch die Einübung in mehr Genügsamkeit – wenigstens einen Schuss davon – hätte keine negativen Folgen. Gesunde Lebensmittel sind wertvoll, jedenfalls viel zu schade, um sie zum Müll zu geben. Auch das knapp angegebene Ablaufdatum kann meist ohne Schaden und auch ohne Genuss-Verlust zumindest eine Zeit lang überschritten werden. Qualitätsvolle Lebensmittel sind köstlich und gesund, es gibt sie auch bei vielen Bauernhöfen im Ab-Hof-Verkauf und in den Bauernhof-Läden. Auch daran sollte öfters gedacht werden, dort einzukaufen. Denn damit unterstützt man nicht nur die Landwirte, die mit so viel Fleiß, Hingabe und Sorgfalt produzieren, sondern nützt auch der Kulturlandschaft und der Region.
Karl Brunner, Klagenfurt
Erschienen am Do, 30.5.2024
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