Die stundenlangen Irrwege eines schmerzgeplagten Waldviertlers mit mehrfach gebrochenem Bein (Bericht „Krone“ 10. 1. 2025) lassen mich als Niederösterreicher wirklich erschaudern. Man denkt natürlich sofort daran, was einem selbst in so einer Situation passieren würde und ob man im Ernstfall immer noch verlässlich auf bestmögliche gesundheitliche Versorgung hoffen kann? Überregulierung, entbehrliche Kompetenzstreitigkeiten und ein Sparstift nach Art einer Kettensäge sind gerade dabei, unser bisher sehr gutes Gesundheitssystem nachhaltig zu ruinieren. Dazu kommt das Wiener „Gastpatientenproblem“, das sich speziell negativ auf niederösterreichische Beitragszahler auswirkt. Ich dachte immer, dass wir alle gemeinsam im selben Staat mit ein und denselben Sozialversicherungsregelungen leben. Weit gefehlt – es lebe der vollkommen pervertierte und kostenintensive Föderalismus! Dieser führt dazu, dass einerseits jahrzehntelange Beitragszahler, die im niederösterreichischen Umland Wiens leben, von Wiener Spitälern abgelehnt werden und andererseits erst vor kurzem ins Land gekommene, in Wien lebende Nichtbeitragszahler sofort und ohne Kostenbeteiligung behandelt werden. Gott sei Dank gibt es jetzt eine vom Land Niederösterreich unterstützte Klage eines NÖ-Abgewiesenen gegen diese ungerechte und diskriminierende Vorgangsweise. Und dann fragt sich die „hohe“ Politik auch noch, wieso es eine zunehmende Staatsverdrossenheit gibt. Hört ins Volk, liebe Politiker, und dann habt ihr die Antwort.
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