Wenn es um die Vergabe von Posten an „geeignete“ politische nahestehende Freunde geht, kann die schwarz-grüne Regierung plötzlich aufs Tempo drücken. So soll der freiheitliche Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann in der verbleibenden Zeit abgelöst werden, um die Nachfolge vor Ende der Regierungszeit im September in ihrem Sinn zu regeln. Die Ablöse des Nationalbankdirektors, dessen Vertrag noch bis 2025 läuft, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ein entsprechendes finanzielles Angebot versüßt. Das Argument, dass durch die Ablöse ein „Führungsvakuum“ in der Nationalbank verhindert werden soll, glaubt niemand. Auch wenn es öffentlich bestritten wird, ist die Nachfolge des Nationalbankdirektors längst Thema hinter den Kulissen. Da es fraglich ist, ob die ÖVP in der nächsten Regierung vertreten sein wird, kommt es offensichtlich noch rasch zu einer Regelung, um sich den Einfluss in der Nationalbank zu sichern. Wäre schön gewesen, wenn die Regierung bei der Inflationsbekämpfung, der Teuerung oder den unverschämten Energiekosten in den letzten Jahren auch so rasch gehandelt hätte!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Fr, 29.3.2024
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