Mit Luftschlägen gegen die Huthi-Rebellen, welche die Hauptstadt Sanaa und weite Teile des Jemen kontrollieren, riskieren die USA und ihre Verbündeten eine Ausweitung des Gazakrieges. Auch wenn die Huthi-Attacken auf Handelsschiffe im Roten Meer – die Transportroute ist eine der wichtigsten Handelsstraßen der Welt – völlig inakzeptabel sind, dürfen Bombardierungen nicht die einzige Option des Westens in den Konflikten des Nahen und Mittleren Ostens sein. Ähnliche Maßnahmen haben nämlich schon zuvor nichts bewirkt. Zumal solche Vergeltungsschläge vielmehr das Gegenteil erreichen und Wasser auf die Mühlen der Huthi sind, welche die ideologische Auseinandersetzung mit den USA und dem Westen suchen und diese auch für eigene Propaganda ausnutzen können. Das stärkt nur das Ansehen der Huthi in der islamischen Welt. Mit Verhandlungen würde man jedenfalls mehr erreichen.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 14.1.2024
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