Als jemand, der in den 50er- und 60er-Jahren aufgewachsen ist, stellt sich mir die Frage: Was bewegt heutzutage so viele Leute zu glauben, sie seien arm? Es muss wohl daran liegen, dass es in der Natur des Menschen liegt, sich meist nur mit Leuten zu vergleichen, denen es besser geht. Neid, als Triebfeder der Unzufriedenheit, spielt wohl auch eine große Rolle. Persönlich kann ich nur die Feststellung treffen, dass es seit meiner Jugend wirtschaftlich nur aufwärtsgegangen ist, unterbrochen hin und wieder durch Stagnation. Damit will ich nicht in Abrede stellen, dass es heute nicht auch bei uns noch Armut – ein relativer Begriff! – gibt und bekämpft gehört. Aber alleine wenn man die Sozialleistungen des Staates in der heutigen Zeit mit jenen von früher vergleicht, dann wird die Relativität von Armut augenscheinlich! Damit stellt sich zu guter Letzt noch eine Frage: Warum waren die Leute in den besagten 50er- und 60er-Jahren zufriedener als heute?
Dipl.-Päd. Günther Kraftschik, per E-Mail
Erschienen am Mi, 4.10.2023
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