Man diskutiert über die Verteilung des „dritten Drittels“ der Steuereinsparung durch die Abschaffung der kalten Progression, und einige Seiten fordern die Verteilung nach unten. Es geht beim Abbau dieses Automatismus – Fachwort „fiscal drag“ – um Steuerentlastung und nicht um Einkommensgerechtigkeit oder Wohlstandsverteilung. Wer keine oder wenig Steuern zahlt, kann nicht oder nur wenig entlastet werden, und jene, die bis zu 55% Grenzsteuersatz haben, profitieren logischerweise in einem höheren Ausmaß von diesem Schritt. Und gerade die Mitte ist von allen Seiten unter Druck und finanziert nicht nur die Konjunktur, sondern auch den Staat. Nur zur Erinnerung: Österreich ist innerhalb der Union ein Hochsteuerland, und etwa ¼ der Steuerzahler finanziert rund ¾ des Lohnsteueraufkommens.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am So, 13.8.2023
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