Regelmäßig kommen Missstände auf Schlachthöfen ans Licht. Unermüdlich weisen unsere Tierschützer auf diese Grausamkeiten hin, und dennoch wird das Tierschutzgesetz immer wieder ignoriert. Fleisch wächst nicht auf Bäumen, das wissen wohl die meisten Konsumenten. Laut „Krone“ werden jährlich 108 Millionen Tiere geschlachtet, da läuft eben nicht immer alles nach Plan. Dennoch müssen wir nicht gleich auf Fleisch verzichten, da dürften wir auch keine Arzneimittel schlucken. Bevor ein Medikament für den Markt zugelassen wird, sind Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben. Und ein Versuchslabor ist für unsere Mitgeschöpfe um ein Vielfaches schlimmer als jeder Schlachthof. Mehr als 200.000 Tiere werden hierzulande pro Jahr verwendet, meist sind es Mäuse und Zebrafische. Auch Ratten, Hühner und Schweine sind bei den Forschern heiß begehrt. Rinder, Schafe, Ziegen, Esel, Pferde, Hund und Katz sind ebenfalls beliebte Versuchstiere. Viele Experimente sind mit starken Schmerzen verbunden und enden tödlich (Terminalversuche). So lange das nicht aufhört, können wir mit gutem Gewissen unser Wiener Schnitzel verdrücken. Wir gehen schließlich auch zum Arzt und denken uns nichts dabei, wenn wir anschließend die verordneten Medikamente brav einnehmen.
Werner Schupfer, Attnang-P.
Erschienen am Mi, 8.3.2023
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