Wenn Kickl & Co. gerade von Regierungsbeteiligung in Österreich träumen, klingt das wie eine Drohung. Kickl so ertragen zu müssen ist schon eine Herausforderung, ihn mir als Kanzler vorzustellen, erzeugt unangenehme Gefühle. Denn nahezu jeder blaue Versuch, das Schiff Österreich zu steuern, endete mit einer Havarie. Allein seine Wortwahl, wie er sich die „Festung Österreich“ vorstellt, lässt Gänsehaut entstehen. Gar nicht daran zu denken, dass dieser Rechtspopulist für Österreich irgendeine Bereicherung darstellen könnte. Opposition ja, lässt sich nicht verhindern, aber regieren? Da gibt’s Wahlen, bei denen man Kickls Machtansprüche wieder in blaue Träume verwandeln kann.
Reinhard Scheiblberger, Niederranna
Erschienen am Mo, 16.1.2023
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