Wenn das Beste aus zwei Welten aufeinandertrifft, müsste das wirklich gut sein, sollte man meinen. Das ist aber nur dann der Fall, wenn sich die zwei Welten ergänzen und sich nicht bekämpfen, wie es derzeit offenbar zwischen Türkis und Grün passiert. Wenn Birgit Hebein von den Wiener Grünen zurücktritt, weil ihrer Meinung nach die Menschenrechte zu wenig hochgehalten werden, dann ist Feuer am Dach. Sie verlangt aber meines Erachtens von ihrer Partei Unmögliches: Wie kann man die Menschenrechte hochhalten, wenn der Regierungspartner am längeren Hebel kräftig herunterdrückt? Wenn der Herr Bundeskanzler angesichts der Vorgänge in Afghanistan verkündet, unter seiner Regierung werde kein afghanischer Flüchtling in Österreich aufgenommen, dann schielt er auf zahlreiche rechte Wählerstimmen und zeigt damit, dass er beim Hochhalten der Menschenrechte die Ärmel nicht hochkrempelt und den Grünen dabei zusieht, wie sie sich einen Bruch heben; – ein Bruch der Koalition jedenfalls scheint von ihm einkalkuliert zu sein! Dann gibt es wieder das Übliche aus den „rechten Welten“ – und das wäre nicht nur für die Afghanen schlimm!
Reinhard Scheiblberger, Niederranna
Erschienen am Mi, 25.8.2021
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