Auf Sylt skandieren von Korn und Jever-Pils besoffene junge Deutsche ausländerfeindliche Gesänge. In Hamburg grölen von ihren islamistischen Emotionen offenbar ebenso besoffene Migranten ihre Forderung nach Errichtung des Kalifats hinaus. Im EU-Wahlkampf werden Kandidaten brutal tätlich angegriffen. Sowohl Politiker von der linken Seite, vorzugsweise Grüne, als auch rechts jene der AfD können sich ihres Lebens nicht mehr sicher sein. Und das offizielle Deutschland ergeht sich nur in hilflosem Gejammer. Was ist los mit Deutschland? Kommen Zustände wie in der Weimarer Republik auf die Bundesrepublik zu?
EINERSEITS rufen die Politik, angeführt von der überaus schwachen Ampel-Regierung, und die Medien unisono zu Mäßigung und Gewaltlosigkeit auf.
Radikaler Islamismus etablierte sich
ANDERERSEITS scheut man sich offenbar nach wie vor, die Ursachen für diese Polarisierung in der deutschen Gesellschaft offen anzusprechen: Dass die unkontrollierte Massenzuwanderung der letzten Jahre und Jahrzehnte die Menschen derart verunsichert hat, dass einerseits radikale Gegenbewegungen wie die AfD aufkommen konnten und sich andererseits in den Parallelgesellschaften radikaler Islamismus zu etablieren vermochte.
Eine politische Konflikt-Gesellschaft mit Migranten-Gettos, bedroht von Entindustrialisierung und Sozialabbau, ist offenbar von zunehmender Radikalisierung bedroht. Und deutsche Zustände kommen stets mit einiger Verzögerung auch auf Österreich zu.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.