In der „Krone“ vom 4. 6. stellt sich Redakteur Claus Pándi in seinem Beitrag „Thema des Tages“ die Frage, ob es in der Natur des Menschen liegt, dass wir ununterbrochen Aufregung brauchen. Ja, dem ist offenbar so. Der Volksmund sagt dazu: „Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen. Kaum ist eine Katastrophe vorbei, die mehr oder weniger gemeinsam gemeistert wurde, schon beginnen Querelen und Scharmützel auf dem Niveau niedrigster Urinstinkte. Unter dem Eindruck der Katastrophe des 1. und des 2. Weltkrieges waren unsere Altvorderen zunächst jeweils darauf fokussiert, gemeinsam die Gesellschaft neu zu gestalten, Schäden und Mängel zu beheben. Es gab zwar politisch unterschiedliche Richtungen, dennoch wurde vorab das Gemeinsame über das Trennende gestellt. Als dann ein wenig Ruhe und Zuversicht einkehrte, mutierte der politische Partner zum politischen Gegner, und die politische Auseinandersetzung wurde anfangs zu einem verbalen, dann zu einem heißen Schlachtfeld (1934). Unsere Gesellschaft ist mit einer Unzahl von Herausforderungen konfrontiert. Und was tun unsere Politakteure? Sie streiten um Kinkerlitzchen, um des Kaisers Bart. Da werden Mücken zu Elefanten hochstilisiert. Dabei geht es nur um Befindlichkeiten. Nur darum, das eigene Ego zu pflegen und Andersdenkende herabzuwürdigen. Wie Kinder in der Sandkiste, welche die Kreationen des anderen zerstören, weil sie selbst nichts zusammenbringen. Ja, der Esel geht wieder einmal aufs Eis tanzen. Bedenkt man die Gehässigkeit, mit der sich unsere Politiker begegnen, tun sich wahrlich Abgründe auf, und man kann nur froh sein, dass unsere politischen Parteien unbewaffnet sind und keinen paramilitärischen Ast wie seinerzeit Heimwehr und Schutzbund unterhalten. Einigen unserer Politikerinnen und Politiker sollte ein Zitat von Jonathan Swift zu denken geben: „Engstirnige Menschen sind wie Flaschen mit einem engen Hals, je weniger darin ist, desto mehr Geräusch entsteht beim Ausschütten.“
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