Samuel Maier hat im Weltcupfinale der Skeletoni in Altenberg als Achter im Männer-Einzel für Österreichs Top-Resultat gesorgt. Florian Auer klassierte sich am Freitag als 21. und konnte damit ebenso wenig Werbung für einen Olympia-Quotenplatz machen wie Julia Erlacher. Die Steirerin landete bei den Frauen auf Rang 18. Die nicht voll fitte Janine Flock stand in Deutschland nicht am Start. Die Tirolerin wurde als Weltcup-Gesamtsiegerin von der Belgierin Kim Meylemans beerbt.
Erlacher hatte in beiden Durchgängen gute Startzeiten, verlor in der Bahn aber Zeit. Der Tagessieg ging an die Deutsche Jacqueline Pfeifer, die in der finalen Gesamtwertung hinter Meylemans landete. Flock wurde noch von zwei Konkurrentinnen überholt und belegte nach sieben Rennen den fünften Platz.
Bei den Männern verpatzte Auer im ersten Lauf den Start und fuhr fortan hinterher. Maier zeigte hingegen zwei gleichmäßig starke Durchgänge. Die vom Tiroler Matthias Guggenberger betreuten Briten feierten einen Doppelsieg. Marcus Wyatt gewann vor Matt Weston, die beiden Deutschen Christopher Grotheer und Axel Jungk wurden zeitgleich ebenfalls Zweite. Der Gesamtsieg ging an Weston vor dem Chinesen Zheng Yin, Maier beendete die Weltcupsaison als Fünfter.
Bobfahrer am Wochenende im Einsatz
Die Bobfahrer bestreiten in Altenberg am Wochenende ebenfalls ihr Weltcupfinale. Katrin Beierl zeigte sich im Monobob mit den Trainingsläufen zufrieden. Im Zweier geht die Niederösterreicherin mit Nicola Pichler an den Start und setzt auf ein ungewöhnliches Prozedere. Da die Trainingsläufe mit dem eigenen Bob nicht zufriedenstellend verliefen, fährt Beierl kurz entschlossen mit dem Bob von Markus Treichl.
Der Tiroler geht im Zweier erstmals mit Leo Sares an den Start, im Vierer vertraut er auf die Besetzung von St. Moritz. Treichl erhofft sich „eine normale, saubere Platzierung. Der Fokus ist jetzt schon stark Richtung Olympia gerichtet. Da soll dann alles hinhauen.“ Der Steirer Jakob Mandlbauer tritt ebenfalls im Zweier und Vierer an.
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