Die Hoffnung auf eine Besiegung der Corona-Pandemie ruht derzeit oft auf der für die nähere Zukunft in Aussicht stehenden Impfung. Dabei wäre aber Skepsis angebracht. Abgesehen von der Problematik der Impfung an sich, nämlich von möglichen Nebenwirkungen, vor allem von negativen Langzeitfolgen, die natürlich noch nicht erforscht worden sind, abgesehen also von dieser Problematik darf man sich eine sofortige positive Auswirkung auf die gesamte Bevölkerung nicht erwarten. Das wäre nur der Fall, wenn und sobald es eine Durchimpfung der gesamten Bevölkerung geben wird. Dass dies so bald nicht der Fall sein wird, schon allein weil es nicht genug Impfstoff gibt und weil nicht alle sich einer Impfung unterziehen werden, wird sich wohl die Pandemie auch nach Einführung der Impfung weiter verbreiten können, wenn nicht die konventionellen Gegenmaßnahmen weiter ergriffen werden und sich als wirksam erweisen. Eines wird offenbar oft verwechselt, wenn voll Hoffnung von der Möglichkeit von Impfungen gesprochen wird: Impfungen sind keine Medikamente, die bei einmal Erkrankten eine Heilung herbeiführen können. Geschützt werden nur jene sein, die sich geimpft haben, bei den anderen ist die Weiterverbreitung des Virus wie vorher möglich. Man darf sich daher mit Einführung der Impfung keine schlagartig eintretende Verbesserung der Gesundheitssituation erwarten. Erst wenn tatsächlich ein größerer Teil der Bevölkerung geimpft sein wird, kann mit dem allmählichen Rückgang der Corona-Zahlen gerechnet werden. Demgemäß werden auch weiterhin noch auf längere Sicht die bisherigen Verhaltensregeln zu gelten haben: Sozialkontakte einschränken, Abstand halten, Gesichtsmaske tragen, Hygieneregeln beachten!
Peter F. Lang, Wien
Erschienen am Sa, 21.11.2020
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