Das freie Wort

WEGA

Liebe Frau Graf, mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel über die Spezialeinheit WEGA gelesen und ihn auch als sehr gut empfunden. Ich fände es auch spannend, wenn Sie mal eine Reportage darüber bringen würden, wie man überhaupt zur WEGA kommt bzw. wie herausfordernd (körperlich und intellektuell) so eine Polizeiausbildung schon in der Grundstufe ist, da ja in der Öffentlichkeit, wie ich vermute, die Meinung vorherrscht, man würde irgendwohin eine Bewerbung schicken und schon sechs Wochen danach die Uniform bekommen, weil man ja sonst keinen anderen Job findet. Ich selbst habe viele Freunde auf dem Juridicum und auch auf der Schmelz, und beide Gruppen staunen immer wieder, wie wir auf der SIAK innerhalb von zwei Jahren (Grund-)Ausbildung mehr oder weniger zwei komplette Studienrichtungen vermittelt bekommen (ich bin selbst Polizeischüler) und zusätzlich noch Psychologie, Waffenkunde, Menschenrechte, Konfliktmanagement etc. etc. Für mich ist die Polizei der beste Arbeitgeber, und ich staune jeden Tag aufs Neue, wie viel Mühe und Herzensblut von unseren Kommandanten in unsere Ausbildung investiert wird; in der Hoffnung, wir könnten unsere Gesellschaft auch in der Zukunft so gut vor Gefahren beschützen wie bisher. Denn wenn man mal den auch nicht gerade einfachen Aufnahmetest bestanden hat (absolute körperliche Gesundheit, Unbescholtenheit, 3–4 Stunden Intelligenztest am Computer mit zahllosen Aufgaben, psychologisches Aufnahmeinterview vor einer dreiköpfigen Jury etc.), findet man schnell eine wunderbare Gemeinschaft von hoch motivierten und hinter der manchmal rauen Oberfläche sehr liebenswürdigen Menschen, die – wie auch Ihr Kollege Christoph Matzl geschrieben hat – für wenig Geld tolle Arbeit leisten.

Alexander Herrhausen, per E-Mail

Erschienen am Fr, 20.11.2020

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