Sehr viele lieb gewonnene Bräuche sind heuer nicht der Witterung zum Opfer gefallen, sondern den Corona-Beschränkungen – mit einem Wort: Traditionelles auf Sparflamme! Wie wohltuend ist da die „Post“ von Michael Jeannée: „Die stille Zeit“! Der Corona-Advent beschert uns leere Kirchen auf der einen Seite und leere Christkindlmärkte auf der anderen Seite. Die „spärliche“ Anzahl von Gottesdiensten, die im Fernsehen oder im Internet übertragen werden, zeigen uns leere Bischofskirchen, leere Wallfahrts- und Klosterkirchen, den leeren Wiener Stephansdom und sogar den leeren Petersdom in Rom. In der Politik haben nicht alle Regierungsmitglieder und Parlamentsabgeordnete etwas zu tun. Die Corona-Hauptlast liegt bei der „Viererbande“ Kurz, Anschober, Nehammer, Kogler! Die Hälfte der Abgeordneten hätte bei den Sitzungen zum Budget und den Corona-Hilfen auch genügt. Jetzt wäre eine Gelegenheit, die Abgeordneten-Anzahl zu verringern – 100 könnte man spielend einsparen! Trotz der Corona-Einschränkungen gehen im Internet auch die Greta-Appelle an die Menschheit bezüglich Weltuntergang weiter. Sollte die Jugend sich nicht eher auf einige lieb gewonnene Gewohnheiten besinnen und diese einschränken, nämlich Energie in jeder Form unlimitiert zu verbrauchen. Das gilt vor allem für den täglichen Gebrauch des Smartphones in seiner vielfältigen Form. Das gäbe einen Aufschrei, wenn all diese Dinge plötzlich nicht mehr genutzt werden könnten, wie es die Handy-Generation gewöhnt ist. Dasselbe gilt, wenn es wieder erlaubt ist, für Urlaubsreisen, Skifahren u. Ä. Der Fleischverzicht allein wird die Umwelt nicht retten! Jeder – jung oder alt – sollte darüber nachdenken, ob man wirklich jedes neue elektrotechnische Gerät braucht, ob man so viele neue Klamotten benötigt, ob man wirklich so viele Flugreisen machen muss, ob so viele Besuche in Discos und bei Events notwendig sind, ob man Fertigmenüs kaufen muss, statt selber zu kochen. Wenn wir unsere Bedürfnisschraube nicht an Reich und Schön orientieren, sondern an der Realität, schonen wir automatisch unsere Umwelt. Das muss ja nicht in eine „Biedermeierzeit“ ausarten, sondern kann ganz normale menschliche Dimensionen annehmen. Einen Vorgeschmack hat uns Corona notgedrungen aufgezeigt.
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