Waffengeschäfte offen, Baumärkte zu während des Lockdowns: Hat sich dabei irgendjemand irgendetwas gedacht oder sich lediglich eine Lobby durchgesetzt? Jäger und sonstige Schützen dürfen sich zwar mit Munition eindecken, aber Heimwerker, die jetzt mehr Zeit haben und häusliche Anwesenheit pflegen müssen, können sich die notwendigen Utensilien mangels Geschäftsöffnung nicht organisieren. Natürlich ist in Baumärkten üblicherweise mehr Andrang als in Waffengeschäften, doch durch die großen Flächenunterschiede relativiert sich die Kundendichte, und auch dort kann der „Babyelefant“ berücksichtigt werden. Die Politik sollte nie wieder das Wort „Logik“ gebrauchen.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Fr, 20.11.2020
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