Dass Bernie Sanders plötzlich das Handtuch wirft und seine Präsidentschaftskandidatur beendet, ist angesichts der aktuellen Lage ein Akt der Vernunft. Die Chancen des linksgerichteten Senators aus Vermont wären praktisch ohnehin nur mehr theoretischer Natur gewesen. Zudem dürfte der Druck aus den Reihen der Demokraten auf den 78-jährigen Sanders letztendlich auch zu groß geworden sein. Obwohl Sanders nun aus dem Rennen ausscheidet, hat er mit seiner Kampagne die Ausrichtung der demokratischen Partei nachhaltig beeinflussen können. Damit hat sein einstiger innerparteilicher Rivale Joe Biden auf dem Weg zur Nominierung keinen Gegenkandidaten mehr. Biden wäre aber gut beraten, auf die Anhängerschaft von Sanders zuzugehen und das Lager der Demokraten zu einen, um nicht das gleiche Schicksal wie Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl gegen Donald Trump zu erleiden. Für große Spannung ist jedenfalls gesorgt.
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